Natur Schweden

Felsen auf Öland in Schweden Felsenformation auf Öland

Die schwedische Natur ist der Inbegriff von Weitläufigkeit, jeder Schweden-Urlauber wird das schon beim ersten Besuch bemerken. Ohne Grenzen scheinen die Wälder zu sein, die sich auf dem gesamten Landesgebiet erstrecken. Mit 56 Prozent Waldfläche ist Schweden eines der waldreichsten Länder der Erde. Grenzenlos ist auch die Gesamtlänge der Küsten. Alleine die Ostseeküste von der finnischen Grenze bis zur schwedischen Südspitze ist zwar nach der Luftlinie knapp 1000 Kilometer lang, aber die wirkliche Küstenlinie unter Berücksichtigung der unzähligen Inseln und Schären ist um ein Vielfaches länger und macht einen Großteil des Reizes aus, den Schweden für Urlauber aus aller Welt darstellt. Mit dem Väner- und dem Vättersee gehören zwei der größten europäischen Binnenseen zu Schweden, die Gesamtzahl der schwedischen Seen ist mindestens der im benachbarten Finnland als Land der tausend Seen ebenbürtig. Spektakulär stellt sich auch der felsige Untergrund Schwedens dar, der nur an wenigen Stellen Mittelschwedens vollständig bedeckt ist und nur den südlichen Teil der Provinz Schonen ausspart, der als Verlängerung der norddeutschen Tiefebene gilt. Als Verbindung dieser drei Elemente Felsen, Wald und Wasser präsentieren sich die Schärenküsten als Sammlung größerer und vor allem kleiner Felseninseln, die sich in Schweden vor allem nördlich von Göteborg, vor Blekinge, vor Stockholm und an einigen kleineren Stellen der Ostseeküste konzentrieren.

Schweden liegt im Mittel nicht sehr hoch über dem Meeresspiegel, nur wenige hügelige Regionen erreichen einige hundert Meter Höhe. Die höchsten Stellen Schwedens liegen im Nordwesten an der norwegischen Grenze im skandinavischen Gebirge, der höchste Berg, der Kebnekaise, ragt mit 2111 Metern aber bereits oberhalb der Baumgrenze hinaus. Trotz globaler Erwärmung hat Schweden zahlreiche schneesichere Gebiete, auch im südlichen Teil, in Småland. Zur Erhaltung und zum Schutz der Natur wurden in Schweden seit 1909 bisher 28 Nationalparks eingerichtet, von denen die meisten auch touristisch im Schwedenurlaub erschlossen werden können, und die wir Ihnen hier schrittweise vorstellen werden. Die Temperaturen sind bis etwa in Höhe Stockholm durchaus mit den mitteleuropäischen vergleichbar, auch die Ostsee und die zahlreichen Binnenseen laden zum Baden ein. Charakteristisch sind die kurzen Sommer, die sich auf Mitte Juni bis Ende August beschränken. Nördlich des Polarkreises wurden Tiefstemperaturen von unter -50 Grad Celsius gemessen. Schweden hat allein durch seine Natur unzählige Ausflugsziele, die einen Urlaub in Schweden zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.

Foto: © Tommie Skoog / olandsturist.se

Am Götakanal

Das Jedermannsrecht (Allemansrätt)

Eine Spezialität in Schweden (ähnlich auch in Norwegen, aber nicht in Dänemark) ist das sogenannte Jedermannsrecht. Das regelt die Nutzung öffentlicher oder im Privatbesitz befindlicher Flächen und Gebiete im Interesse einer allgemeinen Zugänglichkeit. Einige Regeln gehen über die rechtlichen Bestimmungen in Deutschland hinaus. Grundsatz ist es, dem Einzelnen möglichst wenig Einschränkungen auf Privat- oder staatlichem Besitz aufzuerlegen. Das alles hat eine große Bedeutung für den Urlaub, vor allem als Camper, (Wasser-)Wanderer oder Caravan-Touristen.
Nationalpark Sarek in Schweden

Nationalpark Sarek

Sarek wurde 1909 als erster schwedischer Nationalpark eingerichtet. Er liegt nördlich des Polarkreises und bildet mit den drei...

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