Göteborg

Göteborg Schweden Fähre auf dem Götaälv in Göteborg an der schwedischen Westküste

An der Mündung des Götaälv liegt Göteborg, Metropole der schwedischen Westküste und gleichzeitig Schwedens zweitgrößte Stadt. Sie wurde erst Anfang des 17. Jahrhunderts von Gustav II. Adolf gegründet und sollte als Gegengewicht zu Stockholm wirken. Der schmale Küstenstreifen war zur Stadtgründung das einzige Stück Westküste in schwedischer Hand, denn bis 1658 waren Bohuslän in norwegischem und Halland in dänischem Besitz.
Göteborg ist wohl die am wenigsten typisch „schwedische“ Stadt. Noch heute dominiert der westeuropäische Einfluss im Stadtbild, denn die Stadt wurde von holländischen und deutschen Architekten geprägt. Der Handel ging zu großen Teilen nach Ostindien, das Östindiska Huset in der Innenstadt zeugt bis heute von den Traditionen und wurde zum Stadtmuseum ausgebaut.
Ein von Holländern erbautes Kanalsystem durchzieht die Stadt, wird auch von grachtenähnlichen Ausflugsschiffen befahren. Rathaus und Börse flankieren das Standbild des Stadtgründers am Gustav Adolfs Torg. Zwei neue Attraktionen ziehen die zahlreichen Gäste der Stadt an: das Opernhaus als eines der architektonisch schönsten Musiktheater, und „Utkik“, ein Büroturm mit Ausblick aus 86 Metern Höhe über die Stadt. Direkt unterhalb des Opernhauses beginnt mit dem Packhuskaj ein maritimes Museum als Sammelsurium historischer Schiffstypen.

Zwei Kirchenbauten stehen im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Das Umfeld der Masthuggskirche bietet einen unvergleichlichen Blick über die ganze Stadt, vom Zentrum bis in die weitläufige Ausfahrt in Richtung Westen und das industrialisierte Nordufer des Götaälv. Die „Fischkirche“ („Feskekörkan“) erscheint dagegen nur äußerlich als eine Kirche, denn die bekannte Fischhalle der Stadt war nie ein Gotteshaus.
Im äußeren Mündungsbereich des Götaälv liegen zwei beliebte, mit dem Schiff erreichbare Ausflugsziele: „Klippan“ (die Klippe) und die Festung Elfsborg.

Göteborg nimmt eine Mittlerfunktion an der Westküste ein. Als eines der größten industriellen und maritimen Zentren Schwedens ist es gleichzeitig wichtiger Anlaufpunkt für den Urlaub im faszinierenden Schärengebiet der schwedischen Westküste mit seinen zahlreichen Ferienhäusern und meist kleinen Hotels. Es ist sowohl Ausflugsziel als auch als Basis zum Einkaufen und Bummeln in einer geschichtsträchtigen und gleichzeitig modernen Innenstadt. Der maritime Charakter Göteborgs wird sowohl durch mehrere kleine Yachthäfen am Ausgang des Götaälv als auch durch den große Fährhafen mit Verbindungen nach Frederikshavn (Dänemark), Kristiansand (Norwegen) und Kiel bestimmt.

Foto: © Kjell Holmner/Göteborg & Co/VisitSweden

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Wintersport – die schwedische Alternative
In Deutschland macht der Winter wohl eine längere Pause, es ist nicht abzusehen, wann die traditionellen Wintersportgebiete wieder mit Naturschnee aufwarten können. Wem die höheren Alpengebiete zu weit entfernt oder zu überlaufen sind, für den bieten sich sogar in Mittelschweden Alternativen an. In den Gebirgen nördlich von Stockholm ist auf den Winter Verlass.
Vier Nationalparks in Småland
Wer ursprüngliche Natur in Schweden erleben will, braucht dazu nicht bis in den Norden fahren. Die historische Region Småland im südlichen Teil erweist sich als „Schweden im Kleinformat“. Hier gibt es urwüchsige Wälder, zahlreiche Seen und viel Wald mit Felsen – also das klassische schwedische Naturmodell.
Musical zum Jubiläum
Schweden, unser Nachbar im Norden, ist aus sehr vielen Gründen in Deutschland beliebt. Die vielfältige Natur lockt zahlreiche Touristen, aber auch Geschichte und Kultur Schwedens sind uns Deutschen geläufig. Eine Mischung aus beiden sind die Bücher von Astrid Lindgren.