Stockholm Stadt
Stockholm erstreckt sich zwischen Mälarsee und Ostsee über mehrere Inseln. Die Wasserlage macht Wege zwischen den Stadtteilen zu einem Teil des Besuchs: Gamla stan, die Museen auf Djurgården und die Uferpromenaden lassen sich je nach Aufenthalt zu Fuß, mit öffentlichem Verkehr und per Boot verbinden.
Stadthaus Stockholm
Foto: Yanan Li stockholm.se
Gamla stan und die Innenstadt
Die Altstadt liegt auf einer Insel und eignet sich für einen Rundgang durch enge Gassen, historische Plätze und Kirchen. In der Nähe liegen das Königliche Schloss und das Rathaus. Auf dem benachbarten Djurgården finden sich Museen und der Freilichtpark Skansen; wer mehrere Einrichtungen besuchen möchte, plant dafür einen eigenen halben oder ganzen Tag ein.
Vasa und Djurgården
Das Vasa-Museum zeigt das Kriegsschiff Vasa, das 1628 auf seiner Jungfernfahrt sank und im 20. Jahrhundert geborgen wurde. Die Insel Djurgården bietet weitere Museen und Grünanlagen, sodass sich Kultur und Spaziergänge gut kombinieren lassen. Für eine ruhigere Strecke führen Wege entlang des Wassers und durch den Nationalstadtpark.
Vom Zentrum in die Schären
Stockholm ist ein Ausgangspunkt für Bootsausflüge in den Schärengarten. Stadtnah gelegene Inseln passen in einen Tagesausflug; weiter entfernte Ziele erfordern eine sorgfältige Abstimmung der Bootsverbindungen. Die Region Stockholm umfasst darüber hinaus Ziele am Mälarsee und Küstenorte außerhalb des Zentrums.
Parks und Uferwege zwischen den Stadtbesuchen
Auf Kungsholmen führt der Norr Mälarstrand am Mälarsee entlang. Die Strecke zwischen Rathaus und Rålambshovsparken lässt sich gut als eigenständiger Spaziergang einplanen: Wasserblick und Grünflächen stehen hier im Mittelpunkt, während Gamla stan stärker von historischen Gassen geprägt ist. Södermalm bietet wiederum Cafés, Wohnviertel und erhöhte Aussichtspunkte. Diese Unterschiede helfen bei einem kurzen Aufenthalt: Statt ständig zwischen Inseln zu wechseln, können Sie einen Stadtteil mit seinen Wegen und Pausenorten genauer kennenlernen.
Auf Djurgården ergänzt Rosendals Trädgård die Museumsbesuche um Gartenflächen und ein Gartencafé. Für einen Tag mit Vasa-Museum, Spaziergang und einer längeren Pause ist die Insel deshalb eine passende Wahl. Hagaparken nördlich der Innenstadt bildet einen weiteren Schwerpunkt für ausgedehnte Wege im Grünen. Die Parks eignen sich als eigene Ausflugsziele und als ruhigere Abschnitte zwischen dicht besuchten Museen.
Zwei oder drei Tage sinnvoll aufteilen
Für einen ersten Tag bieten sich Altstadt, Schlossumfeld und ein Uferweg an. Am zweiten Tag passt Djurgården mit einem ausgewählten Museum und Garten- oder Parkbesuch. Ein zusätzlicher Tag gibt Raum für die Stockholmer Schären; dabei bestimmen Bootsfahrt und Inselaufenthalt den Tagesrhythmus. Für längere Ausflüge bietet die Region Stockholm weitere Orte und Landschaften. Wer Stadt- und Naturtage abwechseln möchte, findet unter Schwedens Naturlandschaften ergänzende Reiseideen.
Für die Unterkunft in Stockholm sind die Nähe zu Haltestellen und die Lage zu den eigenen Besuchsschwerpunkten besonders hilfreich. Eine zentrale Basis passt zu kurzen Stadtaufenthalten; ein längerer Aufenthalt lässt auch Ausflüge und ruhigere Viertel zu. Bei Museumsbesuchen sind die Wege innerhalb der Häuser und Pausen mit einzuplanen: Ein Schwerpunkt pro Halbtag ergibt meist mehr Zeit für die eigentlichen Ausstellungen.
Stockholm erhielt 2010 als erste Stadt den Titel „European Green Capital“ der Europäischen Kommission für seine damalige Umwelt- und Stadtentwicklungsarbeit.
In der Storkyrkan in Gamla stan heirateten Kronprinzessin Victoria und Daniel Westling am 19. Juni 2010.