Die Kleinstadt Mariestad am Ufer des Vänersees bezeichnet sich auch als „Perle des Vänersees“. Gegründet wurde sie als Residenzstadt am Ende des 16. Jahrhunderts, die frühere Residenz auf einer Insel in der Mündung des Flusses Tidan ist heute das Vadsbo-Museum, welches über die Stadtgeschichte informiert. Der kurz nach der Stadtgründung errichtete Dom ist das markanteste Ausflugsziel in Mariestad. Kopfsteinpflaster und idyllische Holzhäuser machen den Charme der Stadt aus.
Vorgelagerte Inseln verleihen dem Teil des Vänersees vor der Stadt den Charakter eines Innensees. Insgesamt verfügt die Gemeinde Mariestad über 140 Kilometer Küste des Vänersees. Davor liegt Schwedens größtes Schärengebiet im Inland mit etwa 22.000 Inseln. Nicht zufällig bezeichnet sich die Stadt selbst als Seestadt Mariestad. Auf dem Gebiet der Gemeinde Mariestad befindet sich bei Sjötorp auch die Mündung des Götakanals in den Vänersee. Immer einen Ausflug wert sind die Schleusen des Kanals, darüber hinaus informiert das Kanalmuseum über die Entstehung des Götakanals und seine frühere Bedeutung als Schifffahrtsweg durch das gesamte schwedische Binnenland.
Ein sehr begehrtes Ziel für Aktivurlaub und Familienurlaub stellen die vorgelagerten Inseln Torsö und Brommö dar. Seit 1994 führt eine Brücke nach Torsö, mit der Fähre geht es weiter auf die autofreie Vänerinsel Brommö. Badestellen mit Sandstrand, Bootsausleih und ausgedehnte Flachwasserbereiche, die eine Passage zu Nachbarinseln erlauben, bestimmen den Charakter von Mariestad und Umgebung als wichtiges Ziel für den Urlaub in Schweden. Mit eigenem Boot kann die Inselgruppe Djurö mitten im Vänersee angesteuert werden, die den Status eines Nationalparks hat. Einen in Schweden weit verbreiteten Brauch nehmen die drei schwimmenden Saunahäuser auf, die in Sjötorp ausgeliehen werden können. Mit der holzgeheizten Sauna schwimmt man auf die Götakanalmündung und kann sich direkt im kalten Seewasser abkühlen.
Sie können in Mariestad Ferienhaus direkt buchen.
Foto: © wikipedia / Wigulf
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