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Alby – See, Stromschnellen und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Alby

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am See Aldern, an Stromschnellen und in historischen Spuren zeigt sich Alby aus verschiedenen Blickwinkeln.

See, Stromschnellen und Wege

Alby liegt am See Aldern. Albyforsen, auch Svarveln genannt, hat eine Fallhöhe von 23,5 Metern. An den Stromschnellen wurde 1898 für die elektrochemische Industrie Alby Calcium-Carbid AB ein Kraftwerk errichtet. See und Stromschnellen stehen damit für unterschiedliche Wasserbezüge: Der See beschreibt die Lage Alby, während die Industriegeschichte an den Stromschnellen greifbar wird. Im Dorf gibt es außerdem eine kleine Badestelle.

Ein Weg an Albyforsen folgt den Stromschnellen flussabwärts durch Fichtenwald. Er führt zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Stromschnellen, kurz vor der Stromleitungsschneise. Der Verlauf verbindet also den Blick aufs Wasser mit einem Weg durch den Wald; der Aussichtspunkt markiert einen konkreten Ort, an dem beides zusammenkommt.

Für die Alby promenadslinga gibt es eine 1,8 Kilometer lange Kurzvariante und eine 5,5 Kilometer lange Variante. Der Unterschied ist damit klar über die Streckenlänge zu wählen: Die Kurzvariante umfasst 1,8 Kilometer, die längere 5,5 Kilometer. Die nächste Bushaltestelle der Alby promenadslinga heißt Alby Centralgatan. An der Staumauer an der Industrigatan gibt es eine Parkfläche für die Runde. Sie darf nicht so genutzt werden, dass Arbeitsfahrzeuge den Zugang zur Staumauer verlieren.

Ortsgeschichte zwischen Eisenbahn und Industrie

Alby ist ein zeittypischer Ort mit Geschichten aus der frühen Eisenbahnepoche. Die Ortsgeschichte ist außerdem mit der Industrialisierung von Västernorrland verbunden. Eine konkrete Spur dieser Industriegeschichte ist das 1898 an den Stromschnellen errichtete Kraftwerk für Alby Calcium-Carbid AB. So stehen Erzählungen aus der frühen Eisenbahnzeit neben einem benannten Beispiel für die industrielle Entwicklung der Region.

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Auch das Alby gravkapell und der Friedhof erzählen von unterschiedlichen Zeitpunkten der Ortsgeschichte. Das Alby gravkapell wurde als Grabkapelle errichtet und 1933 von Nils Fürst entworfen. Der Friedhof am Alby gravkapell wurde bereits in den 1910er-Jahren angelegt, also vor der Kapelle. Die zeitliche Abfolge führt vom früher angelegten Friedhof zum später entworfenen Bauwerk.

Das Fiskehuset im Alderströmmen

Das Fiskehuset in Alby liegt im Alderströmmen. Es wurde an derselben Stelle wie ein vorheriges Fischhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Der Ort verbindet so das heutige Fiskehuset mit einem früheren Bau an genau dieser Stelle. Bis Mitte der 1960er-Jahre wurden dort Forellen, Lachse, Äschen und Aale gefangen. Die genannten Fischarten geben einen konkreten Einblick in die frühere Nutzung des Fiskehuset, während seine Lage im Alderströmmen den Ort verortet.

Weitere Orte: Gösunda, Erikslund, Tälje, Östavall, Ånge, Fränsta und Torpshammar.

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