Sala – Silbergeschichte, Wasserwege und Kultur

Sala verbindet die Geschichte des Silberbergbaus mit erhaltenen Wasserwegen, Kirchen und Kulturorten. Die Stadt wurde 1624 gegründet und liegt etwa 2,5 Kilometer nordöstlich des Grubengebiets. Die Silberproduktion könnte bereits im 13. Jahrhundert begonnen haben. In der Sala Silvergruva zeigt eine Ausstellung im alten Grubenstall den Bergbau unter Wasser. Zugleich ist ein großer Teil des historischen Wassersystems der Silbergrube rund um Sala erhalten. Damit bietet sich ein Ortsbild, in dem Bergbaugeschichte und Wege am Wasser eng miteinander verbunden sind.

Wasserwege zwischen Sala und der Silbergrube

Die Gruvdammsrundan beginnt am Auslauf des Wassersystems in Sala und führt flussaufwärts in Richtung des Järndammen-Gebiets. Gröna gången folgt den Wasserläufen und den Dämmen, die für das Wassersystem der Sala Silvergruva errichtet wurden. Der Weg beginnt bei Ekeby dammar im Zentrum von Sala, führt am Mellandammen und am See Långforsen entlang und schließt bei Järndammen an die Gruvdammsrundan an.

Auch Ekeby dammar selbst gehört zu den markanten Wasserorten der Stadt. Rund um die Dämme im Stadtpark von Sala gibt es eine Spazierstrecke, die an vielen weißen Brücken vorbeiführt. Ekeby dammar entstand ursprünglich durch den Wasserfluss von Långforsen und später durch einen Auslaufkanal aus der Grube. Bei Ekeby dammar ist das Angeln kostenlos, außer beim Karpfenangeln.

Für eine Verbindung von Zentrum und Grubengebiet steht Sala kanal. Der kombinierte Wander- und Radweg ist 2,5 Kilometer pro Strecke und 5 Kilometer hin und zurück lang. Er ist auf der gesamten Strecke asphaltiert und durchgehend beleuchtet. Diese konkreten Angaben helfen dabei, den Aufenthalt rund um Wasserwege, Spaziergänge und Radtouren einzuordnen, ohne die Strecken mit den historischen Grubenwegen gleichzusetzen.

Kirchen, Museen und Baugeschichte

Das Aguélimuseet zeigt die größte Sammlung von Werken Ivan Aguélis, darunter Gemälde und Zeichnungen. Außerdem gibt es dort wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Einen weiteren Bezug zu Aguéli finden Sie bei Kristina kyrka: Auf ihrem Friedhof befinden sich die sterblichen Überreste des Künstlers nahe seiner Geburtsstätte.

Kristina kyrka ist eine im 17. Jahrhundert aus Feldstein und Ziegeln errichtete Kirche und wurde 1641 eingeweiht. In ihrem Inneren befinden sich eine Kanzel, ein Altaraufbau und eine Orgelemporenfront aus dem 18. Jahrhundert. Sala Sockenkyrka ist wahrscheinlich im 14. Jahrhundert als Feldsteinkirche errichtet worden. Ihre Ziegelgewölbe wurden von Albertus Pictor ausgemalt; ihre Entstehungszeit wird auf etwa 1465–1470 datiert. Das Altarretabel stammt aus der Werkstatt des Meisters Pasquier Borman in Brüssel und wird auf etwa 1520 datiert.

Zur Geschichte des Silbergebiets gehört auch Väsby Kungsgård, das eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Silbergrube durch die Krone spielte. Heute bietet Väsby Kungsgård Räumlichkeiten in historischer Umgebung für Feiern und Aktivitäten im Innen- und Außenbereich. Das ehemalige Badehaus Sala f.d. varmbadhus wurde in den 1920er-Jahren erbaut und gilt als gutes Beispiel für klassizistische Architektur. 1988 wurde es zum Baudenkmal erklärt.

Sala als Ausgangspunkt Ihrer Ortswahl

Für die Orientierung bei der Anreise ist festgehalten, dass der Bahnhof Sala sowohl von Bussen als auch von Zügen angefahren wird. Bei der Suche nach einer Unterkunft in Sala können Sie daher zunächst entscheiden, ob die Silbergrube und ihre Geschichte, die Wasserwege oder die Kirchen und Museen den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen. Weitere Orte zum Vergleichen finden Sie bei Salbohed, Broddbo, Möklinta und Västerfärnebo.

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