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Vittjärn: Ortsgeschichte am Rottnaälven

Unterkünfte in Vittjärn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vittjärns Ortsgeschichte reicht von einzelnen Rauchstuben über frühere Hoflagen bis zur Geschichte der Stenbron. Das gibt Reisenden mit Interesse an lokaler Kultur einen konkreten Schwerpunkt: Bauformen, Siedlungsorte und ein historischer Verkehrsweg lassen sich als verschiedene Seiten derselben Ortsgeschichte betrachten. Der Rottnaälven taucht dabei in unterschiedlichen Zusammenhängen auf: bei der Lage früherer Höfe, in der Geschichte der Stenbron und beim Paddeln.

Rauchstuben und ihre Geschichte

Die Rauchstube Södra Josefsberg, auch Jenssilä genannt, wurde um 1760 errichtet. Sie bestand aus einer inneren Stube und einer Kove mit einer gewaltigen offenen Feuerstelle aus Graustein. 1957 wurde die Rauchstube nach Tomta auf dem Skråckarberget umgesetzt. Die Rauchstube von Nolgården entstand dagegen 1842 und brannte zu Beginn der 1920er-Jahre ab. So stehen zwei unterschiedliche Verläufe nebeneinander: Bei Södra Josefsberg gehört die Umsetzung zur Geschichte des Hauses, bei Nolgården der Brand. Bauzeit, Innenaufteilung und Ortswechsel sind verschiedene Zugänge zur Geschichte einer Rauchstube.

Frühere Höfe und Ortslagen

Auch die Siedlungsorte lassen sich geografisch unterscheiden. Ristugan bestand aus einer kleinen Rauchstube, einem kleinen Stall und einer Dreschtenne; die Gebäude sind nicht erhalten. Der Hof lag auf dem Gut Vittjärn am Rottnaälven, nahe Madolamp, auf dem zu Norra Vittjärn gehörenden Land. Brostugan lag auf dem Gut Vittjärn westlich des Flusses, knapp unterhalb der Vittjärnsbron. Rottnaberg dagegen lag auf dem Außenwaldgut Stensgård, östlich des Flusses und nördlich der alten Schule von Vittjärn. Die ehemaligen Landwirtschaftsflächen von Rottnaberg sind heute mit Jungwald überwachsen. Flussseite und Besitzbezüge helfen, die unterschiedlichen historischen Lagen auseinanderzuhalten; der Jungwald ergänzt diese Ortsgeschichte um den Wandel der landwirtschaftlichen Nutzung.

Siedlungsgeschichte und Erinnerung

Pojansana ist ein finnischer Siedlerhof und steht mit der Geschichte der finnischen Siedlerfamilie in Verbindung. Während der Bereitschaftszeit war bei Rottnaberg nahe Vittjärn eine Pionierabteilung unter dem Kommando von Fähnrich Larsson stationiert. Ein Gedenkstein markiert den Ort, an dem während dieser Zeit zwei Menschen ums Leben kamen. So reichen die lokalen Geschichten von Siedlung und Hofleben bis zur Erinnerung an Ereignisse der Bereitschaftszeit.

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Stenbron und Wege in der Region

Die Stenbron war bis 1954 Teil des Verkehrswegs nach Oslo; in jenem Jahr wurde eine Betonbrücke gebaut. Heute dient die Stenbron Paddlern auf dem Rottnaälven als Rastplatz. Die Brücke ist baufällig, deshalb sollten Sie vor einem Besuch die örtlichen Bedingungen prüfen. Ihre Geschichte verbindet einen früheren Verkehrsweg mit der heutigen Nutzung durch Paddler, wobei der Zustand der Brücke für die konkrete Besuchsplanung wichtig bleibt.

Im regionalen Umfeld führt der Naturpfad Karmenpolku vom Finnskogscentrum zum Heimatmuseum Karmenkynna in Lekvattnet. Die Buslinie 205 von Värmlandstrafik war im kommunalen Verkehrsplan für 2025 als Werktagsverbindung zwischen Torsby, Lekvattnet und Vittjärn über Lekvattnet aufgeführt. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan. Damit stehen für die Reiseplanung sowohl ein konkreter Weg zu einem Heimatmuseum in Lekvattnet als auch eine zeitlich eingeordnete Busverbindung nach Vittjärn zur Verfügung.

Weitere Reiseziele entdecken: Bograngen, Stöllet, Lekvattnet, Ambjörby, Letafors, Likenäs, Vitsand, Östmark

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Torsby.

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