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Gräsmark: Seen, Wald und finnische Kulturlandschaft

Unterkünfte in Gräsmark

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gräsmark verbindet grüne Hänge, die zu den Seen Rottnen und Grässjön abfallen, Höfe an den Ufern und dichten Nadelwald rund um das Tal. Drei Naturschutzgebiete, zahlreiche Wanderwege und mehrere Badestellen prägen die Landschaft. Durch die vielen Seen und Wasserläufe ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten für Badetage, Paddeltouren und Angeln – von kurzen Ausflügen am Wasser bis zu einer Kanuroute mit mehreren Rastplätzen.

Seen, Strände und eine Kanuroute

Die Kanuroute auf dem Rottnan ist insgesamt 11,6 Kilometer lang. Sie folgt dem Fluss an Uddheden vorbei und führt anschließend über den See Rottnen. Entlang der Strecke liegen drei eingerichtete Rastplätze, an denen Feuer gemacht werden kann. Am nördlichen Ende des Rottnen liegt außerdem ein etwa 700 Meter langer, flacher Sandstrand.

Auch kleinere Gewässer bieten klar unterscheidbare Ziele. Der Badeplatz Lillsjön in Uddheden hat einen langen Strand mit Sandboden, einen Steg und Umkleidekabinen; von dort besteht Aussicht auf die Kirche von Gräsmark. Am Ängsjön gibt es zwei Badestellen, darunter eine mit einem barriereangepassten Steg, außerdem eine Umkleidekabine und Tische. Wenn die Bedingungen es zulassen, werden auf dem See Loipen zum Skifahren und Bahnen zum Eislaufen präpariert.

Stranna am Kymmen ist eine 40 Meter lange, nach Süden ausgerichtete Badebucht mit Sand- oder Kiesgrund, Steg, Tischen, Grillplatz und Schutzhütte. Grässjön hat nahe dem Campingplatz einen etwa 200 Meter langen Sandstrand, der über einen kleinen Parkplatz an der Straße in Richtung Torsby erreichbar ist. Für Angler umfassen die Fischereigebiete Rottnen, Kymmen und Norra Gräsmark etwa 50 Gewässer. Häufig gefangen werden Barsch, Hecht und Forelle. Zu den Angelgewässern gehört außerdem Schwedens südlichster Bergsee außerhalb des eigentlichen Fjällgebiets mit einem Bestand an Saiblingen.

Wandern zwischen Natur und Kulturlandschaft

Das Wegenetz rund um Gräsmark lässt sich mit unterschiedlichen Themen verbinden. Im Kontext der Gemeinde Sunne liegen die meisten Wanderwege in diesem Gebiet; zusammen mit angeschlossenen Wegen entsteht ein Wegenetz von 50 Kilometern. Eine Wanderroute am Rand von Uddheden führt durch eine Delta-Landschaft. Der Ängenleden verläuft an zahlreichen Überresten früherer finnischer Siedlungen vorbei, darunter Hausgrundrisse, Rodungssteinringe, Fanggruben und Grubenlöcher. Entlang des Weges gibt es zahlreiche Rastplätze sowie mehrere Schutzhütten, in denen übernachtet werden kann.

In Gräsmark können Sie außerdem die traditionelle Kulturlandschaft und die traditionelle Bebauung der Finnskogen kennenlernen. Das Naturschutzgebiet Kalvhöjden wurde 1972 ausgewiesen, um eine alte Kulturlandschaft in der Finnensiedlungsregion und ihre artenreiche Flora zu bewahren und zu pflegen. Bei Tiskaretjärn halten traditionelle Rinderrassen, darunter Rotbunte beziehungsweise Rotkulla-Rinder, und Värmland-Schafe die Kulturlandschaft offen. Ein Bach nahe der Ambiastorpsslingan beherbergt Flussperlmuscheln.

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Kirche, Freilichtmuseum und Bergbaugeschichte

Die Kirche von Gräsmark ist eine 1738 errichtete Steinkirche auf einer Landzunge im See Lillsjön. Ihre Decke ist mit einer Darstellung des Jüngsten Gerichts bemalt; der Maler war Erik Jonaeus. Das Freilichtmuseum Gräsmark zeigt eine alte finnische Hütte aus der Zeit der finnischen Einwanderung nach Schweden im 17. Jahrhundert. Das Museum und sein Café sind während der Sommermonate geöffnet. Bei der Gräsmarks Hembygdsförening werden ab dem 1. Juli freitags Nävgröt und Schweinefleisch serviert.

Die Bergbaugeschichte ist unter anderem an der Storgruvan in Mangen ablesbar. Dort wurde ab 1564 abgebaut, vor allem Kupfer und auch Eisen. Der Bergbau wurde über etwa 300 Jahre zeitweise betrieben und um die Wende zum 20. Jahrhundert endgültig eingestellt. Entlang der Gruvrundan liegen Überreste von Kupferwerken, Erzaufbereitungsanlagen, Bergwerken, einer Transportseilbahn für Erz, Schutthalden und einem Specksteinbruch. Das Hyperitgestein entlang der Route begünstigt eine eigenständige Flora mit mehreren seltenen Arten. Für das Jahr 1759 sind bei Högfors Bruk zwei Stabofenhämmer mit einem jährlichen Schmiedeertrag von 600 Schiffspfund sowie ein Hüttenwerk, ein Sägewerk, eine Mühle und Waldgüter überliefert.

Winterliche Ziele und die Wahl Ihrer Unterkunft

Auch im Winter bleiben die Unterschiede zwischen den Teilgebieten sichtbar. In Uddheden und bei Hedås gibt es beleuchtete Langlaufloipen, die jeweils etwa 2,5 Kilometer lang sind. In der Nähe der Rokkmakkstugan liegt eine beliebte Rodelbahn; in der Blockhütte können sich Besucher an einer offenen Feuerstelle aufwärmen. Für die Suche nach einer Unterkunft in Gräsmark können Sie daher zunächst entscheiden, ob Wasserwege und Badestellen, Wanderwege und Finnskogen, historische Orte oder winterliche Loipen den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen. Die genannten Landschaften und Orte bieten dafür verschiedene Tagesrhythmen, ohne dass eine konkrete Unterkunftslage daraus abgeleitet werden kann.

Wenn Sie Gräsmark mit weiteren Zielen vergleichen möchten, finden Sie auch Kil, Filipstad, Hagfors, Skoghall, Kristinehamn, Torsby, Mangskog und Brunskog.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Värmland.

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