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Stråssa – Bergbaugeschichte und Wasser

Unterkünfte in Stråssa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie Schweden nicht nur über Landschaft, sondern auch über seine Industriegeschichte kennenlernen möchten, bietet Stråssa einen klaren thematischen Schwerpunkt. Die Stråssa-Grube, historische Eisenherstellung, Aussichtspunkte und der Badestrand Dammsjön verbinden sich hier zu unterschiedlichen Eindrücken: Sie können sich mit der Entwicklung des Bergbaus beschäftigen, Spuren im Gelände betrachten oder Zeit am Wasser verbringen.

Die Geschichte der Stråssa-Grube

Die Stråssa-Grube war vom 16. Jahrhundert bis 1923 in Betrieb. Der Bergbau wurde 1959 wieder aufgenommen, bevor die Grube zwischen 1981 und 1983 stillgelegt wurde. Diese zeitliche Abfolge macht Stråssa zu einem Ort, an dem Bergbau nicht nur als abgeschlossene Epoche erscheint, sondern in mehreren Abschnitten sichtbar wird.

Eine Ausstellung befasst sich mit Bergbau und Eisenherstellung sowie insbesondere mit der 500-jährigen Geschichte der Stråssa-Grube. Die Ausstellung im Navet umfasste außerdem ein Modell von Stråssa aus den 1940er-Jahren. Ergänzt wurde sie um weitere Fotos, Zeitungsausschnitte und Bücher. Für Ihre Reiseplanung entsteht dadurch ein kultureller Zugang, der die örtlichen Spuren mit Bildern und Dokumenten zur Vergangenheit verbindet.

Auch außerhalb der Ausstellung finden sich Hinweise auf die frühere Nutzung der Landschaft. Die Überreste des Hochofens von Nederhyttan befinden sich an einem Ort, an dem die Roheisenproduktion 1780 endete. Im Umfeld von Stråssa liegt außerdem Håkansbodas altes Bergbaugebiet mit alten Radgruben und historischen Röstplätzen.

Aussichtspunkte und Spuren im Gelände

Die Bergbaugeschichte lässt sich mit verschiedenen Landschaftseindrücken verbinden. Von Mulldammen aus bietet sich eine weitreichende Aussicht über die Umgebung. Bei Östergruvan befindet sich ein wassergefüllter Tagebau, der die frühere Gewinnung von Rohstoffen in einer deutlich anderen Form zeigt als die historischen Gebäude- und Produktionsreste.

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Weitere Ausblicke eröffnen die Aussichtspunkte in Kindla. Von dort kann man die Stråssa-Grube im Osten sehen. Der Blick stellt damit eine direkte Verbindung zwischen der weiteren Landschaft und dem prägenden Bergbaugebiet her, ohne dass beide Eindrücke am selben Ort liegen müssen.

Rund um Håkansbodas Bergbaugebiet verläuft im Umfeld von Stråssa ein Wanderweg, der unter anderem an einer Naturwiese vorbeiführt. Damit ergänzt eine Wegstrecke die historischen Stationen um einen Landschaftsabschnitt, bei dem nicht die Ausstellung, sondern die Verbindung von Gelände und Bergbauspuren im Vordergrund steht.

Dammsjön am Ortsrand

Stråssa hat neben seinen historischen Themen auch einen Bezug zum Wasser. Der Badestrand Dammsjön am Ortsrand verfügt über Sand- und Rasenflächen am Wasser. Außerdem gibt es dort einen Badesteg und eine Toilette. Wer bei einer Reise durch die Ortsgeschichte einen Aufenthalt am See einplanen möchte, findet hier einen klar benannten Wasserpunkt mit unterschiedlichen Uferflächen.

Für Ihre weitere Suche können Sie außerdem Fellingsbro, Frövi, Ramsberg, Lindesberg und Aspa berücksichtigen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lindesberg.