Romakloster
Unterkünfte in Romakloster
Romakloster ist ein Ort für Reisende, die gotländische Geschichte und Landschaft zusammen entdecken möchten. Roma kloster och kungsgård liegt an der Straße 143 zwischen Visby und Ljugarn, umgeben von Getreidefeldern und Alleen. Zur Orientierung vor Ort gehören die Klosterruine, das Hauptgebäude von Roma kungsgård und Wege durch die Umgebung. So lässt sich ein Aufenthalt nach eigenen Interessen ausrichten: mit dem Schwerpunkt auf mittelalterlicher Geschichte, Architektur oder einer Wanderung.
Klostergeschichte und mittelalterliche Spuren
Mönche aus Nydala kloster gründeten Roma kloster 1163 oder 1164 am Ort der gotländischen Versammlung Gutnaltinget. Der mittelalterliche Name des Klosters lautete Monasterium Beatae Mariae Gutnaliae. Diese Namen und Daten geben dem Besuch einen konkreten historischen Bezug: Roma ist nicht nur mit einer einzelnen Ruine verbunden, sondern auch mit der Geschichte einer Klostergründung auf Gotland.
Die Roma klosterkyrka ist eine monumentale, dreischiffige Ruine. Besonders markant ist das gut erhaltene Portal an der Westfassade. Wer sich für Bauformen interessiert, kann hier auf die Gliederung des Kirchenraums und die erhaltene Portalarchitektur achten. Roma kyrka wurde Ende des 12. Jahrhunderts erbaut; diese Datierung ergänzt den Blick auf die mittelalterlichen Spuren, ohne die beiden Kirchen gleichzusetzen.
Kungsgård, Ausstellung und Alleen
Das heutige Hauptgebäude und die beiden Flügel von Roma kungsgård entstanden 1733. Für den Bau wurde Material aus den Mauern und Gebäuden der Klosteranlage wiederverwendet. Damit erzählt der kungsgård auch davon, wie sich der Ort nach der Klosterzeit baulich weiterentwickelte. Im Hauptgebäude befindet sich eine permanente kulturhistorische Ausstellung, produziert von Gotlands Museum. Die praktischen Besuchsbedingungen können saisonal variieren; prüfen Sie diese daher vor Ihrem Besuch.
Zum landschaftlichen Bild gehören fünf repräsentative Alleen aus Ulmen und Ahornbäumen, die zur Roma kungsgård führen. Zusammen mit den Getreidefeldern geben sie der Umgebung eine von kultivierter Landschaft geprägte Kulisse. Wenn Sie Kultur und einen Spaziergang verbinden möchten, bieten die Alleen einen eigenen Blick auf den Zugang zur kungsgård; die Wege sollten dabei nicht mit der ausgeschilderten Pilgrimsled verwechselt werden.
Klosteränge und Wege in der Umgebung
In der Umgebung von Roma liegt Klosteränge, ein fast 30 Hektar großes Laubwaldgebiet. Dort befindet sich einer der größten Bestände alter Eichen auf Gotland. In den Höhlen alter Eichen und Eschen brüten unter anderem Hohltaube, Dohle, Star, Kleiber und Halsbandschnäpper. Klosteränge gehörte früher zu den weitläufigen Ländereien von Roma kloster. Für Naturinteressierte ergibt sich so ein anderer Schwerpunkt als beim Blick auf Ruine und kungsgård: alte Bäume und die Vogelarten, die in ihren Höhlen brüten.
Die Pilgrimsled beginnt bei Tillåtelsens kapell an der Roma kungsgård und verläuft entlang des Bahngleises zwischen Roma und der Hesselby museijärnväg in Dalhem. Sie ist etwa sieben Kilometer lang; für die Wanderung werden in einfachem Gelände schätzungsweise zwei Stunden und 30 Minuten angegeben.
Die Gotlands Hesselby Jernväg ist insgesamt 6,5 Kilometer lang und wurde am 14. Mai 2015 eingeweiht. Die Bahn verfolgt das Ziel, gotländische Züge in authentischer Umgebung fahren zu lassen und dadurch die Illusion vergangener Zeiten zu schaffen. Wenn Sie Ihren Besuch um eine Bahnfahrt planen möchten, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan. Die Pilgrimsled und die Bahn lassen sich so als zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte und Landschaft rund um Roma betrachten.
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