Sturkö
Unterkünfte in Sturkö
Sturkö zeigt den Blekinge-Archipel in einer Verbindung aus begehbarer Natur, historischen Spuren und Wegen durch die Schärenlandschaft. Für Ihre Reiseplanung sind dabei nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten wichtig: Im Süden gehört das Naturreservat Uttorp zu einem großen, gut begehbaren Freilandgebiet, zugleich führen gut markierte Fahrradrunden durch die Insel. Mit ARK56, dem Runenstein, dem Wrackfriedhof und historischen Hafenplätzen bietet Sturkö verschiedene Zugänge zu Landschaft und Geschichte.
Naturraum rund um Uttorp
Das Naturreservat Uttorp liegt im Süden von Sturkö und ist Teil eines großen Freilandgebiets. Im Reservat finden Sie Staggenheide, Heide und Strandwiesen; die Flächen werden weiterhin beweidet. Die Kulturlandschaft Sturkö–Hålevik–Uttorp wurde durch jahrhundertelange Beweidung und umfangreichen Steinabbau geprägt. Dadurch steht hier nicht nur die natürliche Landschaft im Mittelpunkt, sondern auch ihre lange Nutzungsgeschichte.
Zum Naturraum im Süden gehört außerdem ein ausgedehnter Feuchtgebietskomplex mit unterschiedlichen Feuchtgebietstypen. Prägend sind Meeresstrandwiesen, Feuchtheiden, bewachsene Teiche, flache Moore und Sumpfwälder. Im Naturreservat Uttorp gibt es markierte Wege sowie einen Parkplatz und Informationseinrichtungen.
Schärengarten, Fahrradrunden und Badeplatz
Auf Sturkö gibt es gut markierte Fahrradrunden durch die Schärenlandschaft; die Insel ist ein zentraler Knotenpunkt im ARK56. Sturkö gehört damit zu einem zusammenhängenden Netz aus Kajak-, Rad-, Wander- und Segelwegen, das den gesamten Blekinge-Archipel verbindet. Für eine aktive Erkundung stehen dadurch unterschiedliche Wegarten im Mittelpunkt: Sie können die Insel auf Fahrradrunden kennenlernen oder die weiteren Möglichkeiten des Netzes nach dem gewünschten Schwerpunkt auswählen.
Ein familienfreundlicher Badeplatz auf Sturkö verfügt über einen Spielplatz und Grillmöglichkeiten. Er ergänzt die Natur- und Raderlebnisse um einen Ort für einen ruhigeren Aufenthalt im Freien. Die Verbindung aus Schärenlandschaft, markierten Wegen und diesem Badeplatz macht Sturkö besonders vielseitig, wenn Sie während Ihres Aufenthalts zwischen Bewegung und entspannten Stunden wechseln möchten.
Runenstein, Kirche und Wrackfriedhof
Der Runenstein auf Sturkö ist der einzige erhaltene Runenstein aus der Wikingerzeit in Blekinge. Seine Inschrift lautet sinngemäß: „Gudes Seemann errichtete … den Stein.“ Damit besitzt Sturkö ein historisches Zeugnis, dessen Bedeutung unmittelbar mit der Insel verbunden ist. Die Sturkö kyrka wurde 1878 an der Stelle einer älteren Opferkirche errichtet, die der heiligen Gertrud geweiht war.
Eine maritime Geschichte erzählt der Wrackfriedhof bei Sturkö. Er umfasst etwa 20 Schiffe aus der Zeit um 1550 bis 1650, die im späten 17. Jahrhundert als Sperre in Richtung Karlskrona absichtlich versenkt wurden. Der Wrackfriedhof liegt in der Meerenge Djupasund zwischen den Inseln Sturkö und Tjurkö. Die meisten Wracks können heute beim Tauchen gesehen werden. An der Westseite von Sturkö liegt außerdem Ekenabben, ein historischer Fischerhafen. Im Hafen befindet sich die Freiluftausstellung „Världsarvets vrak“.
Mühle und Anreise
Die Sturkö Kvarn wurde 1901 fertiggestellt. Von der Mühle bietet sich ein schöner Blick über die Insel und den Schärengarten. Im Sommer gibt es an der Sturkö Kvarn Café- und Restaurantbetrieb. Sturkö ist über die Sturkövägen erreichbar, die über feste Straßenbrücken über Senoren und Skällö führt.
Für den Vergleich weiterer Ziele finden Sie außerdem Holmsjö, Nättraby, Tving, Hasslö, Torhamn, Karlskrona, Nävragöl und Lyckeby.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karlskrona.