Strömstad – Schären, Natur und Kultur an der Westküste
Unterkünfte in Strömstad
Strömstad zwischen Meer, Schären und Kultur
Strömstad verbindet maritime Landschaften mit kurzen Wegen zu Natur- und Kulturzielen. Vom Nordhafen im Zentrum fahren die Kosterbåtarna täglich zu den Kosterinseln ab. Der Kosterhavets Nationalpark liegt in den Gemeinden Strömstad und Tanum, umfasst fast 400 Quadratkilometer und besteht größtenteils aus Meer. In Tangwäldern und Seegraswiesen können Sie tauchen oder schnorcheln; Kaltwasserkorallenriffe bieten dort Hunderten von Tierarten Lebensraum. Naturum Koster vermittelt die Umgebung mit Ausstellungen, Filmen, Bildpräsentationen und einem Berührungsaquarium über das Kostermeer. Führungen, Vorträge und Strandtouren ergänzen das Angebot.
Auch an Land ist die Landschaft abwechslungsreich. Strömsvattnet ist ein nährstoffreicher Flachsee, dessen Feuchtgebiete vor allem Enten und Watvögeln Rast-, Aufenthalts- und Brutplätze bieten. In der Gemeinde gibt es vielfältige Möglichkeiten zum Freizeitangeln, besonders im Meer; zu den möglichen Fängen zählen Meerforelle, Makrele und Dorsch. Im Naturgebiet Hällekind führen kleinere Spazierwege zu Aussichtspunkten und Badebuchten. Ein Naturschutzgebiet nordwestlich des Zentrums umfasst Sand- und Felsstrände, die sich zum Baden eignen. Es ist mit dem Auto sowie anderen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Markierte kleinere Wege, felsiger Kiefernwald und Ausblicke auf das Meer und das norwegische Festland gehören zu den dort beschriebenen Landschaftselementen.
Wandern und Radfahren rund um Strömstad
Für eine Küstentour beginnt der Küstenwanderweg am Ende der Kebalvägen; als Haltestelle ist Strömstad station angegeben. Der Weg verläuft zwischen Kebal und Seläters kallbadhus in einer kleinen Schleife. Zu den markanten Punkten zählt die Höhle Tjuv-Halvar. Auf der Insel Nötholmen bei der Kebalbucht nördlich von Strömstad gibt es etwa 3 km Wanderwege, außerdem einen kürzeren, rollstuhlgerechten Naturpfad in Ufernähe.
Der Abschnitt Strömstad–Daftö des Kuststigen beginnt am Hafen Myrens hamn und steigt zum Gipfel des Oljeberget an. Er ist als kombinierter Wander- und Radweg durch Felsflächen, Waldpfade sowie Geh- und Radwege angelegt. Vom Röseberget, der auch Oljeberget genannt wird, bietet sich ein Ausblick auf den Schärengarten und die Stadt Strömstad. Entlang der Zufahrtsstraßen gibt es ausgebaute Geh- und Radwege nach Osten zur E6 und nach Süden nach Daftö. In Tjärndalen liegen außerdem ein Bikepark und eine 3 km lange Laufstrecke, die im Winter für den Skilanglauf gespurt wird.
Die Inselwelt eignet sich auch für Erkundungen auf dem Wasser. Zwischen Ramsö und Ursholmen im Süden sowie Saltholmen im Norden liegen zahlreiche kleine Inseln und Schären mit Rinnen, felsigen Buchten und Stränden, die sich zum Kajakfahren eignen. In diesem beschriebenen Küstengebiet sind kurze selbstständige Kajakausflüge ebenso möglich wie geführte Touren. Damit lässt sich der Aufenthalt je nach Interesse auf Wege an Land oder auf geschützte Wasserlandschaften ausrichten.
Kunst, Badehäuser und Geschichte
Im Sommerhalbjahr zeigt Lokstallet in Strömstad Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Je nach Saison finden dort außerdem Konzerte, Workshops und andere Projekte statt. Das Badhaus verfügt über ein 25 Meter langes Becken mit chloriertem Meerwasser und nahm seine Tätigkeit bereits 1909 auf. Das Kallbadhuset liegt an der Uferpromenade außerhalb von Laholmen im Zentrum von Strömstad.
Das Strömstads Museum verfügt über Dauerausstellungen und zeigt Bilder aus seinen umfangreichen Archiven. Thematisiert werden dramatische Ereignisse und der Alltag, eindrucksvolle Menschenschicksale sowie das Verhältnis von Meer und Land. Die Strömstads kyrka liegt erhöht neben und westlich des Slottsberget und bietet Aussicht auf den Hafen. Sie gilt als Ausflugsziel und kulturhistorisches Denkmal und spiegelt die Geschichte der Gemeinde sowie architektonische Traditionen wider. Ein digitaler Stadtrundgang im Zentrum führt zu historischen Gebäuden, Sehenswürdigkeiten, Parks, Fassadenmalereien und öffentlicher Kunst im Freien.
Im Kulturerbegebiet Blomsholm befindet sich eine der größten Schiffsetzungen Schwedens. Mit Grönehög liegt dort außerdem der größte Grabhügel Bohusläns. Ein ausgeschilderter Kulturpfad führt vom Parkplatz am Gutshof zur Schiffsetzung, zum Domarring und zu den Gräberfeldern und wieder zurück. In einem Gebäude befinden sich ein Café und ein Museum; eine der vier Wohnungen ist so eingerichtet, wie sie 1938 bewohnt wurde. Catharinaskogen ergänzt die historischen Eindrücke mit einem kurzen Naturpfad durch einen englisch inspirierten Park, dessen Ursprünge im 18. Jahrhundert liegen.
Natur verständlich erleben
Ekopark Strömstad ist ein Science Center mit dem interaktiven Ekohuset. Dort können Sie Grundlagen des Lebens auf der Erde, Umweltprobleme und nachhaltige Lösungen kennenlernen. Zum Gelände gehört außerdem ein Naturpfad mit einem Vogelturm. So stehen neben den unmittelbaren Küsten- und Schärenlandschaften auch anschauliche Zugänge zu Ökologie und Naturbeobachtung zur Verfügung.
Wenn Sie für Ihre Reise neben Strömstad weitere Orte prüfen möchten, finden Sie hier Kebal (Kebal), Nordkoster (Nordkoster), Strömstad (Strömstad), Svinesund (Svinesund), Båleröd (Båleröd), Hällestrand (Hällestrand), Lökholmen (Lökholmen), Öfverby (Öfverby), Rävö (Rävö), Skee (Skee), Stensvik (Stensvik), Tjärnö (Tjärnö), Flåghult (Flåghult) und Hogdal (Hogdal).
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Västra Götaland.