Härryda
Unterkünfte in Härryda
In Härryda stehen Kulturgeschichte und eine beschriebene Route zur Vildmarksleden nebeneinander. Eine Steinbogenbrücke, der Verlauf einer alten Landstraße und die Bau- und Ausstattungsdetails der Kirche eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte. Hinzu kommen die Heimatstube Häradsdomarens gård und die frühere Nutzung des Mölndalsån-Umfelds. Für Ihre Planung lassen sich damit zwei Schwerpunkte unterscheiden: historische Orte im Ort und eine Wanderung auf der Vildmarksleden. Auch die Anreise zum Weg ist beschrieben und lässt sich bei der Tagesplanung berücksichtigen.
Brücke, Landstraße und Kirchenbau
Die Danseredsbron in Härryda ist eine Steinbogenbrücke. Der Name benennt eine konkrete Bauform: Ein Bogen aus Stein trägt die Brücke. Danseredsliden ist Teil der alten Landstraße zwischen Härryda und Skene. Damit stehen ein einzelnes Bauwerk und ein Abschnitt einer früheren Verkehrsverbindung als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander. Für die Orientierung ist die Unterscheidung hilfreich: Danseredsbron bezeichnet die Brücke, Danseredsliden den Teil der alten Landstraße.
Die heutige Steinkirche Härryda kyrka wurde 1850 fertiggestellt und im klassizistischen Stil auf dem Fundament einer früheren Kirche errichtet. Ihre Ausstattung verweist auf ältere Zeitstufen: Der Altaraufsatz stammt aus dem Jahr 1693; das Taufbecken wurde wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts hergestellt. So lassen sich der Kirchenbau von 1850 und deutlich ältere Ausstattungsstücke zeitlich auseinanderhalten. Die verschiedenen Datierungen geben der Kirche mehrere historische Schichten, ohne sie zu einer einzigen Bauphase zusammenzufassen.
Härryda sockencentrum und Heimatstube
Das Härryda sockencentrum liegt auf einer Anhöhe oberhalb des Mölndalsån-Tals. Im Bereich des sockencentrum am Mölndalsån gab es früher eine Mühle und ein Sägewerk. Zusammen geben die Lage oberhalb des Tals und die frühere Nutzung des Flussumfelds zwei unterschiedliche Orientierungspunkte zur Ortsgeschichte: den Standort des Zentrums und frühere Arbeit am Wasser.
Häradsdomarens gård ist ein gut erhaltenes altes Gebäude, das vor 1780 errichtet wurde. An den Wänden im Obergeschoss sind originale Malereien erhalten. Heute ist die gård eine Heimatstube und wird vom Härryda hembygdsförening betreut. Hier kommen Baugeschichte, Wandmalereien und die heutige Heimatstubenfunktion zusammen. Wenn Sie die Heimatstube gezielt besichtigen möchten, klären Sie vorher, ob und wann ein Besuch möglich ist.
Die Vildmarksleden planen
Die Vildmarksleden ist größtenteils leicht, weist aber einige hügelige Abschnitte auf. Für die Einschätzung gehören beide Angaben zusammen: Das allgemeine Streckenprofil beschreibt den überwiegenden Charakter, die hügeligen Teilstücke machen zugleich deutlich, dass der Weg nicht durchgehend eben ist.
Eine beschriebene Route führt von Härryda samhälle mit Bus 611 bis zur Haltestelle Härryda kyrka. Anschließend verläuft der Fußweg über die Härsjödammsvägen drei Kilometer in Richtung Härsjödamm; die Route kreuzt die Straße vor Stora Härsjön. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan von Bus 611.
Weitere Reiseziele entdecken: Rävlanda, Mölnlycke, Landvetter, Hindås, Hällingsjö
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Härryda.