Knivsta
Knivsta verbindet abwechslungsreiche Natur mit gut erreichbaren Kultur- und Freizeitorten. Sechs Naturschutzgebiete, Wege durch Wald und Weideland, der See Valloxen sowie historische Plätze geben Ihrem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Der Bahnhof Knivsta ist mit dem Zug und dem Bus erreichbar. Von dort führt ein größtenteils barrierearmer Spazierweg entlang des Knivstaån durch das Zentrum bis zu den Gredelby-Hainen; auf beiden Seiten des Bachs verlaufen über weite Strecken zugängliche Fußwege. Für die lokale Orientierung können Sie außerdem Knivsta aufrufen.
Natur zwischen Wald, Weideland und Wasser
Die sechs Naturschutzgebiete der Gemeinde heißen Södra Lunsen, Trunsta-Gredelby hagar, Rickebasta alsumpskog, Moralundsskiftet, Kungshamn-Morga und Ängbyskogen. Gredelby hagar und Trunsta träsk verbinden ein Feuchtgebiet mit einer Naturweide, die durch Weidevieh offengehalten wird. Das Gebiet bietet gute Möglichkeiten zur Erholung und zeigt eine Landschaft, in der Wasserflächen und offene Weiden eng zusammengehören.
Kungshamn-Morga liegt am Ekoln, einer Bucht des Mälarsees. Zum Schutzgebiet gehören beweidete Wiesen, Uferwiesen und Wald. Am flachen, schilfreichen Säbysjön steht dagegen die Vogelbeobachtung im Mittelpunkt. Moralundsskiftet bewahrt alten, unberührten Mischwald aus Nadelbäumen. Dort stehen zahlreiche kräftige Kiefern und Fichten, die bis zu 250 Jahre alt sind. Für Spaziergänge mit unterschiedlichen Landschaftsbildern liegen damit Feuchtgebiet, Ufer, Weideland und Wald innerhalb des geprüften Ausflugsraums.
Wandern und aktive Tage
Der Upplandsleden bietet zwei klar beschriebene Möglichkeiten, Knivsta zu Fuß zu erleben. Der Abschnitt von Lunsentorpet nach Knivsta führt durch Felsenwald, Weideland und siedlungsnahe Natur. Der Abschnitt von Knivsta nach Forsbyån beginnt an der Ostseite des Bahnhofs Knivsta und endet am Forsbyån. Unterwegs wechseln offene Agrarlandschaften mit Fichtenwald, Laubwald und einer Uferlandschaft.
Auch für kürzere oder spielerischere Aktivitäten gibt es konkrete Angebote. Die MTB-Strecke in Knivsta umfasst etwa fünf Kilometer Trailcycling mit leicht befahrbaren und anspruchsvollen Abschnitten. Im Bikepark können Sie Sprünge und Drops trainieren. Hittaut Knivsta ist eine kostenlose Gesundheits- und Freizeitaktivität: Mit einer Karte oder App suchen Sie Kontrollpunkte in vier Schwierigkeitsstufen. Diese liegen in Stadtgebieten, Parks, Wohnvierteln und siedlungsnahen Wäldern. Der Discgolfplatz im Außenbereich des CIK hat neun Bahnen, ist kostenlos und kann ohne Reservierung genutzt werden.
Valloxen und weitere Wasserorte
Am Westufer der langgestreckten Bucht des Valloxen nahe Knivsta ist das Angeln vom Ufer in den kommunalen Gewässern für die Allgemeinheit frei. Bei geeigneter Witterung werden auf dem Valloxen außerdem jeden Winter Schlittschlaufrunden geräumt. In Knivsta gibt es am See ein zentral gelegenes Bad. Särstabadet verfügt über Stege, einen Sprungturm, einen Grillplatz, einen barrierearmen Badesteg und einen Badrollstuhl.
Historische Orte in der Landschaft
Knivsta eignet sich auch für Ausflüge zu archäologischen und kulturhistorischen Schauplätzen. Broborg gilt als größte Wallburg in Uppland. Ein Weg führt vom Parkplatz auf den Gipfel des Hügels, von dem sich ein Ausblick über das Tal der Långhundraleden bietet. Hönsgärde ist ein eisenzeitliches Gräberfeld mit markierten Wegen. Auf dem Vallbyåsen sind mehr als 300 Gräber noch sichtbar; mehrere Bautasteine auf dem Gipfel markieren heute die Kirchspielgrenze zwischen Husby-Långhundra und Östuna. Der Runenstein U463 bei Alasjön steht nahe seinem ursprünglichen Standort und ist gut erhalten.
Die Långhundraleden ist durch eine Route verbunden, die in südwestlicher Richtung nach Knivsta führt. Bei Lagga liegt die Laggagrottan, ein größeres Hohlraumgebilde zwischen eiszeitlichen Findlingen in einem kleinen Waldgebiet. Laggagrottan gilt als abenteuerlicher Ort für Kinder, an dem man zwischen den Felsen klettern kann. Am Säbysjön steht Noors träslott, eines der wenigen erhaltenen karolinischen Holzschlösser Schwedens aus dem 17. Jahrhundert.
Kirche, Kunst und Mora Stenar
Der westliche Teil der Husby-Långhundra-Kirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet. In der Kirche befinden sich mittelalterliche Kalkmalereien, die stilistisch der Tierpschule zugerechnet werden. Anfang Juni findet dort jedes Jahr ein mittelalterlich geprägter Markt statt. Mora Stenar erinnert an einen seit dem Mittelalter in Knivsta belegten Treffpunkt für Königswahlen. Der erste dort dokumentiert gewählte König war Magnus Ladulås im Jahr 1275. Mehrere Mora Stenar werden in einem Museumsgebäude ausgestellt, das 1770 auf Initiative von Gustav III. an der heutigen Gedenkstätte errichtet wurde.
Im Knivsta Centrum för idrott och kultur gibt es vier große künstlerische Gestaltungen. Außerdem ist dort eine Kunstkollektion mit 26 Werken aus der kommunalen Kunstsammlung zu sehen. So ergänzen zeitgenössische Kunstorte die historischen Plätze, Kirchen und Landschaftsspuren rund um Knivsta.
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