Upplands-Bro: Natur, Wanderwege und Kultur

Upplands-Bro verbindet weitläufige Naturschutzgebiete, Wege durch Wald und Weidelandschaft sowie archäologische und kulturhistorische Ziele. Wenn Sie eine Unterkunft in der Region auswählen, können Sie Ihren Aufenthalt an unterschiedlichen Schwerpunkten ausrichten: an Wanderungen und Vogelbeobachtung, an historischen Stätten oder an Aktivitäten am Wasser und im Winter.

Naturgebiete und konkrete Wege

Das Naturschutzgebiet Broängarna ist durch 233 beobachtete Vogelarten, einen Vogelturm und einen drei Kilometer langen Natur- und Kulturpfad geprägt. Die Buslinie 555 bedient das Gebiet; die Haltestellen liegen etwa 500 bis 1.100 Meter vom Schutzgebiet entfernt. Im Naturschutzgebiet Lejondal finden Sie beweidete Wiesen, alten Wald, Beeren, Pilze und wild lebende Tiere. Von dort führt außerdem ein orange markierter Wanderabschnitt des Upplands-Broleden durch die Naturschutzgebiete Lejondal, Stäketskogen, Frölunda und Broängarna.

Stäketskogen schützt einen sehr alten, urwaldähnlichen Wald mit bedrohten Insekten, Holzpilzen und eiszeitlichen Moränenrücken. Ein gelb markierter Weg führt zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Eisenbahntunnels; dort steht eine Sitzbank. Das Naturschutzgebiet Rösaringsåsen ist als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen und umfasst seltene Pflanzen und Insekten. Im Gebiet befinden sich außerdem bronze- und eisenzeitliche Überreste, darunter Gräberfelder, ein 500 Meter langer Prozessionsweg und mehrere steinumrandete Labyrinthe.

Für längere Wanderungen ist der Låssaleden interessant, ein insgesamt 13,5 Kilometer langer Weg auf Låssalandet. Der Upplands-Broleden ist 29 Kilometer lang und führt zum Wandern oder Radfahren durch beweidete Weiden, über Schotterwege und durch felsige Kiefernwälder mit Seeblick. Der Mälardalsleden zählt zu den ältesten Fahrradtouristenwegen Schwedens. Auf der Halbinsel Lennartsnäs gibt es zudem 35 Kilometer markierte Reitwege.

Wege zu den Naturschutzgebieten

Stäketskogen erreichen Sie mit der Pendlerbahn bis zum Bahnhof Kungsängen und anschließend über einen etwa ein Kilometer langen Fußweg bis Dalkarlsbacken. Das Naturschutzgebiet Lejondal ist vom Bahnhof Bro mit dem Bus bis zur Haltestelle Rosendal und danach über einen etwa zwei Kilometer langen Fußweg erreichbar. Rösaringsåsen erreichen Sie mit dem Bus bis Låssa kyrka und anschließend über einen etwa 1,6 Kilometer langen Fußweg bis zum Parkplatz des Schutzgebiets.

Wasser, Freizeit und Winter

Am Lillsjön gibt es eine 18-Körbe-Disc-Golf-Anlage, auf der der Brunna Frisbeeklubb trainiert und Wettbewerbe veranstaltet. Im Strandbad Lillsjön liegt ein Unterwasser-Schnorchelpfad mit acht Informationstafeln in einer Tiefe von ein bis drei Metern. Am Strandbad Hällkana am Lejondalssjön stehen Badestege, mehrere Grillplätze und ein barrierefrei angepasstes Grillhaus zur Verfügung. Bei Hällkana können Kanus für Paddeltouren auf dem Lejondalssjön gemietet werden, wenn ein Verein oder eine Schule das Freizeitzentrum mietet.

Bei Hällkana befindet sich außerdem der Accropark Bro, ein Hochseilgarten mit mehreren Parcours in unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden. Im Naturschutzgebiet Lejondal steht ein Windschutz, der von jeder Person für Übernachtungen im Freien genutzt werden darf. Im Winter gibt es dort eine präparierte Eislaufschleife und angelegte Skiloipen. Das Funkisfestivalen findet in Upplands-Bro jedes Jahr im Januar statt.

Archäologie und Kulturgeschichte

Die archäologische Stätte Rösaring liegt auf einem 60 Meter hohen Kiesrücken mit Blick auf den Mälaren. Rösaring ist eine archäologische Sehenswürdigkeit mit einem wikingerzeitlichen Prozessionsweg, Grabhügeln, Steinhügeln und einem großen Steinlabyrinth. Vor Ort gibt es einen Parkplatz und eine Informationstafel; dort beginnt ein Wanderweg über den Kiesrücken zum Labyrinth. Entlang des Upplands-Broleden informieren weitere Tafeln über bronzezeitliche Steinhügelgräber, den Bau alter Wege und die Burg von Stäket.

Almare-Stäket auf Stäksön ist Schwedens größte mittelalterliche Burgruine. Die Burgruine Almare Stäket ist außerdem als Kulturstätte mit Informationstafeln vor Ort ausgewiesen. Das Straßenmuseum auf Stäksön zeigt Beispiele für Straßen aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Bro kyrka–Husby–Assurstenen ist als Kulturstätte mit Informationstafeln vor Ort ausgewiesen.

Bei Bro Hof liegt ein Golfplatz in einer alten Kulturlandschaft direkt am Mälaren; im Hintergrund befindet sich das Bro Hof Slott. Der Platz wurde mehrfach als Schwedens bester ausgezeichnet und ist häufig Austragungsort internationaler Golfturniere. Für regionale Lebensmittel gibt es in Upplands-Bro mehrere Hofläden und außerdem einen REKO-Ring, die als Ausflugsziele empfohlen werden.

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