Nynäshamn

Nynäshamn verbindet Wege am Meer, Waldlandschaften und eine vielseitige Kulturgeschichte. Besonders anschaulich wird der Charakter des Ortes in Lövhagen und entlang der Strandvägen. Dazu kommen die Badegeschichte von Trehörningen, das Eisenbahnmuseum und Ausstellungen sowie der Gästhamn mit seinen Angeboten in den Hafenschuppen. So lässt sich Nynäshamn über unterschiedliche Tagesinteressen kennenlernen, ohne dass die einzelnen Orte zu einer einzigen Sehenswürdigkeit zusammenfallen.

Lövhagen zwischen Wald, Meer und Wegen

Lövhagen zählt zu den eindrucksvollsten und leicht zugänglichen Naturgebieten von Nynäshamn. Dort gibt es Schotterwege, Pfade und markierte Wege. Zwei der markierten Wege führen durch anspruchsvolleres Gelände und setzen damit einen anderen Akzent als die übrigen Wegabschnitte. Für Ihre Planung ist diese Unterscheidung hilfreich, wenn Sie einen Spaziergang durch die Landschaft mit einer etwas fordernderen Strecke verbinden möchten.

Die Strandvägen, die auch Ringvägen genannt wird, verläuft am Meer entlang nach Lövhagen. Auf einer Seite liegen Nadelwald und auf der anderen das offene Meer. Diese klare Abfolge aus Wald und Wasser prägt den Weg stärker als eine reine Ortsverbindung. Eine Radtour entlang der Strandvägen in Nynäshamn ist ruhig und einfach und bietet Meerblick. Damit steht hier eine andere Form des Unterwegsseins im Vordergrund als auf den markierten Wegen mit anspruchsvollerem Gelände.

Strandvägen und die Geschichte des Badeortes

Die Strandvägen wurde für das Publikum der olympischen Segelwettbewerbe errichtet, die 1912 in Stockholm stattfanden. Ihre Geschichte gehört damit zur Entwicklung Nynäshamns als Ort am Meer. In Trehörningen entstand ein weiterer wichtiger Teil dieser Entwicklung: Trehörningen wurde schließlich zum Zentrum des Badebetriebs in Nynäshamn. Zwischen 1906 und 1913 wurden dort das Badhotellet, das Parkhotellet, das Strandhotellet und ein Kasino gebaut.

Eisenbahn, Kunst und Baudenkmal

Ein kultureller Schwerpunkt liegt bei der Eisenbahn. Das Nynäshamns Järnvägsmuseum zeigt in seinem Lokschuppen eine Sammlung älterer Eisenbahnfahrzeuge. Mit seinen Dampflokomotiven und Wagen betreibt das Museum außerdem Museumszugverkehr, unter anderem auf der Nynäsbanan. Ergänzend dazu wurde das Lokstallsgelände in Nynäsgård 1999 vom Verwaltungsrat des Stockholmer Bezirks zum Baudenkmal erklärt.

Auch die Nynäshamns konsthall deckt unterschiedliche Interessen ab. Dort werden Ausstellungen von professionellen Künstlern und Amateuren, Frühjahrssalons, Schülerausstellungen und Fotoausstellungen gezeigt. Zum Programm gehören außerdem auf Kinder ausgerichtete Ausstellungen. Die Kunsthalle erweitert den Blick auf Nynäshamn damit um wechselnde kulturelle Themen, während das Eisenbahnmuseum einen stärker sammlungs- und technikgeschichtlichen Schwerpunkt setzt.

Gästhamn und Hafenschuppen

Im Nynäshamns Gästhamn gibt es 300 Liegeplätze, die innerhalb des Wellenbrechers gut geschützt liegen. In den Hafenschuppen werden Kaffee und Gebäck, Kunst und Handwerk, Antiquitäten sowie Kleidung verkauft. Der Hafen verbindet damit die maritime Seite Nynäshamns mit kleinen Verkaufs- und Kulturangeboten. Wenn Sie neben Nynäshamn weitere Orte vergleichen möchten, finden Sie auch Sorunda und Ösmo in der weiteren Auswahl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nynäshamn.

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