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Rejmyre – Glasgeschichte, Kultur und Hunn

Unterkünfte in Rejmyre

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rejmyre verbindet eine lange Glastradition mit Angeboten rund um Kultur und Natur. Das Reijmyre Glasbruk wurde 1810 gegründet und ist weiterhin in Betrieb. Im Rejmyre Glasmuseum sehen Sie historisches Glas und erfahren mehr über die Glasherstellung im Laufe der Jahrhunderte. Auch der Badeplatz am Hunn und der Abschnitt des Östgötaleden geben Anhaltspunkte dafür, ob Sie Ihre Zeit eher kulturell, draußen am Wasser oder auf Wegen verbringen möchten.

Glas, Handwerk und Ortsgeschichte

Glas ist in Rejmyre nicht nur ein historisches Thema: Das Glasbruk besteht bis heute. Im Glasmuseum ergänzt ein Wagen aus der Zeit, als die historische Seilbahn in Betrieb war, die Ausstellung. Im Glas- och hantverksbyn gehören mehrere kleine Werkstätten, Geschäfte und Ausstellungen zum Angebot. So stehen Glasherstellung, Handwerk und Ausstellungen als verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Besuch nebeneinander.

Auch die Rejmyre kyrka hat eine historische Verbindung zum Glasbruk: Sie wurde ursprünglich als Werkskapelle für die dortige Belegschaft errichtet. Die hölzerne Kapelle, aus der die Kirche hervorging, entstand 1837. Eine andere Ortsgeschichte betrifft die Tankstelle Macken i Rejmyre. Sie war vom Abriss bedroht, bevor sich die Bevölkerung zusammenschloss und ihren Erhalt forderte. Diese Themen geben kulturinteressierten Reisenden mehr als einen Zugang zur Geschichte des Ortes, ohne dass sie alle derselben Epoche angehören.

Im Herzen des Glasfabrikdorfs liegt außerdem der Refuging Pavilion: eine transparente, gewächshausähnliche Kuppel, die den Residenzkünstlern als Atelier und Treffpunkt dient. Der Refuging Pavilion steht im Zusammenhang mit der Residenz 2026–2027. Zusammen mit Museum, Werkstätten, Geschäften und Ausstellungen eröffnet der Pavillon einen weiteren Blick auf künstlerische Arbeit in Rejmyre.

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Wege zu Fuß oder mit dem Rad

Rejmyre ist der Ausgangspunkt des Östgötaleden-Abschnitts Rejmyre–Falsnäset. Ein markierter, 0,7 Kilometer langer Verbindungsweg führt von Rejmyre zum Ausgangspunkt des Östgötaleden, an dem der Abschnitt Richtung Falsnäset anschließt. Der Abschnitt selbst verläuft größtenteils über Schotter- und Waldwege und eignet sich auch zum Radfahren. Damit können Sie bei Ihrer Planung zwischen der kurzen Verbindung zum Ausgangspunkt und dem anschließenden Streckenabschnitt unterscheiden. Für die Anreise nach Rejmyre ist außerdem relevant, dass der Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.

Der Hunn und der Badeplatz

Am Hunn liegt Rejmyre badplats in einer geschützten Waldlandschaft. Große Rasenflächen, ein Sandstrand und der sandige Seegrund prägen den Badeplatz. Der Hunn selbst ist ein länglicher See in Waldlandschaft mit mehreren Inseln und schönen Stränden; er eignet sich für einen Tagesausflug. Die Rejmyre Kanotbas lädt zum Paddeln mit Start in Rejmyre ein. Wenn Sie Zeit am Wasser einplanen möchten, bieten die Angaben zum Badeplatz und zum See unterschiedliche Orientierung: hier die beschriebenen Merkmale des Badebereichs, dort der See als Ziel für einen Tagesausflug und zum Paddeln.

Für die Wahl des Aufenthalts können Sie überlegen, welchem Schwerpunkt Sie mehr Raum geben möchten: der Glas- und Ortsgeschichte, dem Abschnitt des Östgötaleden oder einem Ausflug an den Hunn. Wenn Sie Kultur suchen, liegt der Schwerpunkt auf Glas- und Ortsgeschichte; für Zeit draußen kommen der Östgötaleden-Abschnitt oder ein Ausflug an den Hunn infrage. Weitere Orte, die Sie für Ihre Schwedenreise erkunden können, sind Risinge, Finspång, Grytgöl, Regna, Skedevi, Ljusfallshammar und Hällestad.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Finspång.