Zum Inhalt

Bona am Bocksjön: Landschaft und Geschichte

Unterkünfte in Bona

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Bona liegt am Bocksjön. Wasser, Gartenbaukunst und eine vielschichtige Geschichte prägen die Themen, die Sie hier entdecken können. Der Ort eignet sich für eine Reiseplanung, bei der Natur und Kulturgeschichte gleichermaßen Raum bekommen: Am See lässt sich die Landschaft einordnen, während die Geschichte des Guts und der früheren Erziehungsanstalt einen anderen Blick auf Bona eröffnet.

Bocksjön und Wege in der Umgebung

Bocksjön ist ein kleiner See im Haupteinzugsgebiet des Motala ström. Entwässert wird er durch den Hällestadsån; seine Fläche beträgt etwa 1,25 Quadratkilometer. Bona liegt am Bocksjön und erhält dadurch einen klaren Bezug zum Wasser.

Auch eine Etappe des Östgötaleden führt in die Nähe eines Naturgebiets: Der Abschnitt Medevi–Krassbäck/Godegård verläuft direkt neben dem Naturreservat Flädemo. Wenn Sie bei Ihrer Reiseplanung Natur und Kulturgeschichte verbinden möchten, ist diese konkrete Lagebeziehung eine hilfreiche Orientierung. Im näheren Umfeld, östlich von Bona, liegt außerdem die Rösjögrottan. Sie kann gebückt betreten werden; im Inneren können Besucher aufrecht stehen und eine Bank vorfinden.

Vom Landgut zur Erziehungsanstalt

Bona war ursprünglich ein Frälsehemman, also ein adliges Landgut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwarb der Staat das Gut und wandelte es in eine Erziehungsanstalt um. Die Bona uppfostringsanstalt begann 1905 in mehreren großen Gebäuden, die nach Plänen von David Lundhegårdh errichtet wurden. Die sichtbaren Hofalleen stammen aus der Zeit von Oskar Lundqvist und ergänzen diesen geschichtlichen Zusammenhang um ein Element der Kulturlandschaft.

1948 wurde die Bona uppfostringsanstalt in ein Krankenhaus für Männer mit geistiger Behinderung umgewandelt und in Västra Ny sjukhus umbenannt. Die Geschichte des Orts umfasst damit unterschiedliche institutionelle Nutzungen über mehrere Jahrzehnte. Die Bona uppfostringsanstalt ist ein wichtiger Teil der schwedischen Sozial- und Kulturgeschichte. Wer sich für die Entwicklung schwedischer Einrichtungen und ihre baulichen Spuren interessiert, findet in Bona einen konkreten Zugang zu diesem Thema.

Anzeige

Gartenbaukunst und Fika

In den großen Gewächshäusern von Bona trädgård können Besucher blühende Formen der Gartenbaukunst erleben. Das saisonale Angebot kann sich verändern; informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuellen Möglichkeiten. Die Gewächshäuser setzen einen anderen Akzent als die historische Entwicklung des Guts: Hier steht die gestaltete Pflanzenwelt im Mittelpunkt.

Im Café Krukboden werden im Frühjahrs- und Sommerhalbjahr täglich Kuchen gebacken. Bei der Fika können Gäste speziell gestaltetes Geschirr nutzen, das von den örtlichen Keramikerinnen Barbro Nyblom und Jeanette Wallgren hergestellt wurde. So gehören Kuchen und Keramik zu einem gemeinsamen lokalen Detail. Da das Café-Angebot saisonal ist, prüfen Sie vor Ihrer Planung die aktuelle Öffnungsperiode.

Ein historischer Name auf dem Wasser

Das historische Boot Bona transportierte Holz und Eisen auf dem Vättern und über den Göta-Kanal bis nach England. Diese Handelsroute erweitert den Blick über den Ort und den Bocksjön hinaus: Wasser erscheint hier nicht nur als Teil der Landschaft, sondern auch als historischer Transportweg. Zusammen mit der Geschichte des Guts, den Hofalleen und der Gartenbaukunst ergeben sich verschiedene Zugänge zu Bona, ohne dass sie zu einem einzigen Ausflugsthema werden müssen.

Wenn Sie weitere Orte für Ihre Schwedenplanung ansehen möchten, finden Sie hier auch Tjällmo, Nykyrka, Borensberg und Motala.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Motala.