Laisvall – Bergbaugeschichte zwischen Wald und See
Unterkünfte in Laisvall
Laisvall entwickelte sich als Bergbausiedlung in der Waldlandschaft am See Laisan. Der Ort lässt sich über zwei Blickwinkel kennenlernen: seine bauliche Geschichte und die Landschaft am unteren Laisälven. Beides prägt, was Sie bei einem Aufenthalt in Laisvall entdecken können.
Bergbaugeschichte, die im Ort sichtbar bleibt
Die Gebäude der Bergbausiedlung spiegeln die Entwicklung des Bergbaus wider. Die insgesamt gut erhaltene Bebauung bildet heute eine besonders wertvolle Kulturumgebung. Auch eine Stahlscheibe ist in Laisvall als Erinnerung an den Bergbau erhalten; sie gilt als Symbol für fast 60 Jahre Bergbau.
Zum historischen Bild gehört ebenso das frühere Alltagsleben. Auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung hatte Laisvall ein Kino, Geschäfte und Cafés sowie ein reiches Kulturleben. Im ehemaligen Bergbauort stehen die Häuser noch, während die Natur begonnen hat, das Gebiet zurückzuerobern. So stehen erhaltene Bauten und die Veränderung der Umgebung nebeneinander, ohne dass sich Laisvall auf seine Vergangenheit reduzieren lässt.
Wer auch die ältere Siedlungsgeschichte einordnen möchte: Das ursprüngliche Laisvall war eine 1789 gegründete Kleinbauernsiedlung vier Kilometer südlich des heutigen Orts und heißt heute Laisvallby. Diese frühere Siedlung und die später entstandene Bergbausiedlung gehören zu unterschiedlichen Kapiteln der Ortsgeschichte.
Waldlandschaften am Laisälven
Etwas mehr als zwei Kilometer südöstlich von Laisvall liegt das Naturschutzgebiet Assjatj, das über die Straße 628 erreichbar ist. Dort ist nach einem Brand ein urwaldähnlicher Wald natürlich nachgewachsen. Zwischen den Bäumen aller Altersstufen stehen auch mehrere Jahrhunderte alte Fichten. Für die Vorstellung dieses Waldraums ist also nicht nur sein hohes Alter wichtig, sondern auch die erneute Entwicklung nach dem Brand.
Im Naturschutzgebiet Laisdalens fjällurskog erstreckt sich der Wald auf beiden Seiten des Laisälven; unterhalb von Laisvall dominiert die Fichte. Zusammen ergeben diese Merkmale ein konkretes Bild der Landschaft am Fluss: Wald begleitet den Laisälven, und Nadelwälder prägen das Gebiet am unteren Flusslauf, dessen Zentrum Laisvall ist.
Storlaisan und Laisälven für Angler
Der See Storlaisan ist mehr als 30 Kilometer lang. In ihm kommen Äschen, Felchen, Barsche, große Forellen und Saiblinge vor. Der Laisälven unterhalb des Storlaisan bietet einen anderen Schwerpunkt für Sportangler: Der Flussabschnitt gilt als sehr fischreich, wird von Äschen dominiert und weist einen guten Bestand an Forellen auf, darunter teilweise sehr große Tiere.
Laisvall ist das Zentrum des Angelgebiets am unteren Laisälven. Wer sich für diese Landschaft interessiert, kann daher See und Fluss mit ihren unterschiedlichen Fischbeständen auseinanderhalten: Die Artenvielfalt im Storlaisan steht der Äschenprägung und den großen Forellen im Fluss gegenüber. Das beschreibt die verschiedenen Gewässer, ohne sie zu einem einzigen Angelrevier gleichzusetzen.
Aktivitäten und praktische Orientierung
Für den Winter sind in Laisvall beleuchtete Langlaufloipen über 1 Kilometer und 2,5 Kilometer aufgeführt. Ihre Bedingungen können saisonal variieren. Die beiden Streckenlängen geben Ihnen einen Anhaltspunkt für die gewünschte Runde; prüfen Sie die Bedingungen passend zum geplanten Besuch. Für die Schneemobilroute in Laisvall kann die Gebühr bei Bröderna Sundström AB bezahlt werden.
Auch Minigolf gehört zum Freizeitangebot: In Laisvall befindet sich eine der beiden Minigolfanlagen der Gemeinde Arjeplog. Die Ausrüstung holen Sie am Minikiosk ab; die Zahlung erfolgt über einen Briefkasten an der Wand. Falls bei Arbeiten in Straßennähe gearbeitet wird, kann es auf der Straße 625, der Straße nach Hällbacken und Adolfström, vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Weitere Ortsseiten zur eigenen Orientierung: Jutis, Slagnäs, Jäckvik, Vuoggatjalme, Mellanström, Arjeplog.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arjeplog.