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Lessebo – Papiergeschichte, Ortsgeschichte und der Kulturstig nahe Läen

Unterkünfte in Lessebo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lessebo verbindet Industriegeschichte, gewachsene Ortskultur und einen Wanderweg in der Umgebung. Damit können Sie Ihren Aufenthalt unterschiedlich gestalten: Sie erkunden die Geschichte der Papierherstellung, sehen historische Wohnsiedlungen, besuchen eine Kirche mit einem besonderen Kunstwerk oder richten einen Ausflug auf den Kulturstig. Für die Anreise mit der Bahn gibt es zudem eine direkte Orientierung am Bahnhof des Ortes.

Papiergeschichte im Lessebo Handpappersbruk

Das Lessebo Handpappersbruk wurde 1693 gegründet. Seine Privilegienbriefe erhielt der Betrieb 1719 vom Kommerskollegium; damit lag die offizielle Erlaubnis zur Papierherstellung vor. Diese beiden Daten markieren unterschiedliche Etappen der Entwicklung und geben der Ortsgeschichte einen klaren historischen Rahmen. Die Papiergeschichte verbindet somit die Gründung eines konkreten Betriebs mit seiner späteren amtlichen Privilegierung.

Besucher können das Lessebo Handpappersbruk besuchen, im Werksladen einkaufen oder an einer geführten Tour teilnehmen. Dadurch lässt sich der historische Betrieb nicht nur als Teil der Ortsgeschichte, sondern auch als konkreter Besuchsort kennenlernen.

Wandern im Kiefern- und Fichtenwald

Der Lessebo kulturstig ist ein 7 Kilometer langer Wanderweg in der Nähe des Sees Läen und verläuft überwiegend durch Kiefern- und Fichtenwald. Als Ausflugspunkt ergänzt er die kulturhistorischen Stationen um eine Landschaftsperspektive und eine Strecke, die sich unabhängig von den Siedlungen und Gebäuden betrachten lässt.

Historische Siedlungen und die Kirche von Lessebo

Zu den ortsgeschichtlichen Besonderheiten gehört Smedraden. Die Siedlung besteht aus planmäßig angelegten Wohnhäusern des frühen 19. Jahrhunderts, die für die Schmiede des Eisenwerks errichtet wurden. Djurhult wiederum zählt zu den wenigen unveränderten Eigenheimsiedlungen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die beiden Siedlungen ergänzen die Papiergeschichte um die Wohnseite der Ortsentwicklung.

Auch die Kirche von Lessebo gehört zur jüngeren Ortsgeschichte. Ihr Bau begann 1958, eingeweiht wurde sie 1960. An ihrer Nordwand befindet sich ein Kirchenfenster, das der Künstler Erik Höglund aus Boda entworfen hat. Die Kirche verbindet damit eine klar datierte Baugeschichte mit einem konkreten Werk eines regional zugeordneten Künstlers. Das Fenster ergänzt den Bau um ein eigenständiges künstlerisches Detail.

Mittsommer im Heimatpark Intaget

Lessebo hat eine Mittsommertradition, die bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreicht. Der 15 Meter hohe Mittsommer-Maibaum wird seit 1904 im Heimatpark Intaget in Lessebo aufgestellt. Der Brauch ist damit sowohl zeitlich weit zurückreichend als auch an einen festen Ort gebunden.

Anreise und Orientierung vor Ort

Die Kust-till-kust-Bahn zwischen Göteborg und Kalmar hält am Bahnhof Lessebo. Die Bahnverbindung bietet damit einen klaren Ankunftspunkt, während die Touristeninformation im Kontaktcenter des Rathauses in Lessebo eine örtliche Anlaufstelle für Informationen ist.

Wenn Sie neben Lessebo auch andere Orte ansehen möchten, können Sie Kosta, Skruv und Hovmantorp vergleichen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lessebo.

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