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Tuna

Unterkünfte in Tuna

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tuna liegt in einer landschaftlich reizvollen Naturregion Smålands. Zugleich prägen historische Spuren von der Bronzezeit bis zur Eisenbahnzeit den Ort. Durch Tuna verläuft die Straße zwischen Vimmerby und Oskarshamn. Für Ihre Orientierung verbindet Tuna damit einen klaren Straßenbezug mit Kulturgeschichte, einem Badeplatz am Gränssjön und Naturbezügen im Ort.

Geschichte von der Bronzezeit bis ins Mittelalter

Archäologische Funde und Gräberfelder weisen auf eine Besiedlung in Tuna bereits während der Bronzezeit und der jüngeren Eisenzeit hin. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte gegen Ende des 13. oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts wird Tuna außerdem als eigenständige Kirchengemeinde erwähnt. Diese Angaben markieren unterschiedliche Stationen: frühe Siedlungsspuren, die erste schriftliche Nennung und die kirchliche Organisation. So reicht die zeitliche Einordnung Tunas weit über ein einzelnes Bauwerk oder eine Epoche hinaus.

Tuna Gård und die Gräberfelder

Tuna Gård ist seit 1610 das Stammgut der Familie Hammarskjöld. Als Baudenkmal geschützt sind das Gut, die zugehörigen Flügelgebäude und die Wirtschaftsgebäude östlich der Landstraße. Auch das Gebiet um Tuna Gård und Tunasjön ist als kulturhistorisch bedeutendes Gebiet von nationalem Interesse ausgewiesen. Westlich von Tuna Gård liegen drei Gräberfelder aus der jüngeren Eisenzeit. Zusammen umfassen sie etwa 170 Gräber und bilden eine ungewöhnlich große Konzentration vorgeschichtlicher Überreste. Die Angaben zu Gut und Gräberfeldern ordnen die Kulturgeschichte Tunas sowohl zeitlich als auch räumlich ein.

Bahnhof und Kirchenbau

Der Bahnhof Tuna mit seinen Gebäuden und seinem Garten wurde im Zusammenhang mit dem Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Jenny und Hultsfred in den Jahren 1878–1879 angelegt. Mit 126 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchstgelegene Bahnhof der Strecke Västervik–Hultsfred. Eine andere architektonische Einordnung bietet die Tuna kyrka: Sie ist im neuromanischen Stil erbaut. Bahnhof und Kirche stehen damit für unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte, von der kirchlichen Prägung bis zur Entwicklung des Eisenbahnwesens.

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Natur, Badeplatz und praktische Orientierung

Am südlichen Rand von Tuna liegt der Tuna Hembygdspark neben dem Tuna Lövpark. Der Lövpark umfasst die in Schweden häufigsten Laubbäume und verfügt über Informationstafeln. Damit gehört die Baumvielfalt zu den konkreten Naturthemen des Ortes. Der öffentliche Badeplatz von Tuna liegt am Gränssjön. Einrichtungen können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor dem Besuch den aktuellen Stand.

In Tuna gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile und Wohnwagen. Der Tuna Ställplats verfügt über 12 Stellplätze; vor Ort gibt es kein Personal und Reservierungen sind nicht möglich. Frischwasser kann aufgefüllt, Grauwasser und Toiletten können entleert werden. Kapazität und Betriebsangaben können sich ändern, daher empfiehlt sich eine Prüfung vor der Anreise. Für Einkäufe gibt es im Ort einen gut sortierten Dorfladen. Da sich die Öffnungszeiten ändern können, prüfen Sie diese am besten vor dem Einkauf.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vimmerby.