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Härjedalen: Waldland, Fjäll und Wege durch Schweden

Unterkünfte in Härjedalen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Waldland im Osten, Bergmassive im Westen

Härjedalen verbindet unterschiedliche Landschaften auf engem regionalem Rahmen: Im Osten reicht das Gebiet durch Waldland, im Westen prägen Bergmassive das Bild. Der Nationalpark Sonfjället schützt eine naturnahe Wald- und Berglandschaft mit Nadel- und Laubwäldern, Feuchtgebieten sowie offenen Heiden oberhalb der Baumgrenze. Gemeinsam mit den umliegenden Wäldern zählt der Nationalpark zu den wichtigsten Bärengebieten Skandinaviens.

Nationalparks, alte Wälder und markante Berge

Am Eingang bei Nyvallen liegt eine lebendige Alm, an der mehrere Wege beginnen. Darunter ist ein 2,5 Kilometer langer Familienrundweg, der einen überschaubaren Zugang zur Landschaft bietet. Im Hede Kyrkoherdeboställe führt ein Weg durch einen Urwald. Dort stehen außerdem Kiefern, die mehr als 500 Jahre alt sind; Auerhühner, Unglückshäher, Schwarzspechte und Dreizehenspechte kommen ebenfalls vor.

Im Westen zeigt sich Härjedalen als Hochgebirgsregion. Das Helagsfjället erreicht 1.797 Meter und beherbergt Schwedens südlichsten Gletscher. Im Helagsgebiet führen mehrtägige Wege zwischen Berghütten durch die Berglandschaft. Ein anderes Landschaftsbild erwartet Sie im Naturreservat Rogen: Dort liegen verzweigte Seen zwischen gewundenen, steinigen Moränenrücken, steinigen Bergen und sehr alten Kiefern. Im Reservat kommen unter anderem Bären, Vielfraße, Luchse, Fischotter, Steinadler, Falkenraubmöwen und Fischadler vor.

Wandern, Paddeln und Wege für verschiedene Jahreszeiten

Rogen eignet sich zum Paddeln, während das Wandern in Teilen des Gebiets schwierig sein kann. Das ist eine konkrete Unterscheidung für die Tagesplanung: Wer auf dem Wasser unterwegs sein möchte, findet hier einen anderen Zugang zur Landschaft als auf anspruchsvolleren Wegen. Im Naturreservat Lill-Rånddalen verläuft der Wanderweg Lill-Rånden. An der östlichen Grenze führt ein Almweg vorbei, und viele Menschen gehen dort angeln.

Die Funäsfjällen verbinden Sommer- und Winterangebote. Im Winter gibt es sechs alpine Skigebiete, 300 Kilometer Loipen, 610 Kilometer Schneemobilwege und zwei Freeride-Gebiete. Im Sommer gehören Hochgebirgswanderungen, Paddeln, Angeln sowie Cross-Country- und Downhill-Radfahren auf Wegen zum Angebot. Vemdalen umfasst drei Skigebiete und bietet in der warmen Jahreszeit unter anderem Wandern, Angeln, Golf, Reiten, Paddeln und Radfahren.

Auch Lofsdalen ist auf längere Wanderungen ausgerichtet und verfügt über 150 Kilometer Wanderwege in einer eindrucksvollen Berglandschaft. Am See Lofssjön sind Baden, Bootfahren, Kanufahren und Stand-up-Paddling möglich. In Tännäs gibt es im Sommer Radrouten sowie eine Angelberatung durch das Tännäs Fiskecentrum. Im Myskoxgehege in Tännäs werden geführte Touren angeboten.

Kultur zwischen Almwirtschaft, Pilgerweg und Sámi-Tradition

Das Hamrafjället trägt wegen seiner mehr als 400 Pflanzenarten den Beinamen Blomsterfjället. Die Landschaft wurde über Jahrhunderte für die Almwirtschaft genutzt. Nachdem die letzte Alm 1971 aufgegeben worden war, wurden in Teilen des Gebiets Heumahd und Tierbeweidung wieder aufgenommen. Am Hamrafjället verläuft außerdem ein zwei Kilometer langes System von Fanggruben zur Tierjagd.

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Lillhärjåbygget liegt im Südwesten von Härjedalen, ist seit 2002 ein Kulturreservat und weiterhin eine lebendige Berglandwirtschaft mit Almbetrieb in einer straßenlosen Gegend. Besuche müssen immer im Voraus gebucht werden. Vor Ort können Sie dort hergestellte Butter und Käse sowie auf dem Hof angebaute Mandelkartoffeln erwerben. Der alte Pilgerweg Romboleden führt durch Härjedalen in Richtung Nidaros in Norwegen. In Rombovallen erinnert eine mittelalterliche Begräbnisstätte an Pilger, die unter anderem während ihrer Reise nach Nidaros an Kälte oder Hunger starben. Eine rekonstruierte Pilgerhütte bietet dort eine Möglichkeit zum Ausruhen, zur Besinnung und zum Kochen an einer Feuerstelle.

Der Kulturpark Lopme Laante widmet sich der samischen Kultur und der Rentierhaltung; dort werden auch samisch inspirierte Speisen und Fika serviert. Der Park ist mit der Funäsgondolen und einem anschließenden Fußweg von etwa 0,5 Kilometern erreichbar. Das Fjällmuseet präsentiert das Leben von Bergbauern, Sámi und Industriearbeitern. In Funäsdalen wurde ein Park 1894 eröffnet. Zu seiner umfangreichen Sammlung historischer Gebäude gehört unter anderem ein Speicher aus dem Jahr 1521. Die Anlage ist unverschlossen und für Besucher zugänglich, die dort meditieren oder sich in der Natur entspannen möchten.

Högen gehört zu den zwei vollständig erhaltenen, vierseitig bebauten Höfen im nordschwedischen Bautyp im Jämtland. Die Gebäude wurden vom 17. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert errichtet. Der Eingang zu Högen ist immer geöffnet. Damit ergänzen historische Hofanlagen, Museen und lebendige Kulturorte die Naturerlebnisse der Region.

Die Funäsfjällen sind mit dem Auto, Bus, Zug und Flugzeug erreichbar. Innerhalb des Gebiets verkehren täglich Regionalbusse zwischen den Dörfern. Eine mögliche Verbindung führt mit dem Zug nach Östersund und anschließend mit dem Bus nach Funäsdalen. Außerdem verkehren direkte Härjedalingen-Busse unter anderem ab Stockholm, Uppsala und Ljusdal.

Weitere Orte zur regionalen Auswahl

Für die weitere Orientierung können Sie außerdem die Ortsseiten zu Tänndalen, Tännäs, Lillhärdal, Älvros, Hedeviken, Ljusnedal, Hede und Bruksvallarna aufrufen. Ergänzend stehen Messlingen, Ytterhogdal, Vemhån, Vemdalen, Sveg, Lofsdalen und Funäsdalen zur Auswahl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jämtland.

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