Uddevalla
Die Stadt Uddevalla an der schwedischen Westküste, etwa 85 Kilometer nördlich von Göteborg, bekam 1498 die Stadtrechte und war damals bis zur Eröffnung des Götakanals Anfang des 19. Jahrhunderts ein bedeutender Hafen. Mit über 50.000 Einwohnern ist Uddevalla die größte Stadt in der ehemaligen Provinz Bohuslän, deren Hauptort sie auch war. Uddevalla liegt an der Mündung des Flusses Bäveån in den Byfjord und ist noch heute eine bedeutende Industriestadt. Die Stadt wirbt mit dem Slogan, das Herz von Bohuslän zu sein.
Auch wenn Uddevalla nicht direkt an der Küste liegt, kann die Stadt mit einem breiten touristischen Angebot aufwarten. Eine geologisch nicht nur in Schweden einzigartige Attraktion sind die Skalbankarna (Schalenbänke) nordöstlich des Stadtzentrums. Das ist eine fast 13 Meter dicke Schicht aus Muschel- und Krebsschalen, die im Ergebnis der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren entstanden sind. Hier beginnt außerdem ein fast 10 Kilometer langer Küstenweg für Radfahrer und Wanderer. Am Stadtrand von Uddevalla, in Gustavsberg, befindet sich Schwedens ältestes Seebad, mit Traditionen vom Ende des 18. Jahrhunderts.
Der Hafen von Uddevalla ist ein beliebter und geschützter Ausgangspunkt für Bootstouren in die Schären. Die Kommune verfügt dazu über drei Schärenboote von unterschiedlicher Größe und Alter. Uddevalla ist, wie die meisten schwedischen Städte, reich an Museen, die immer als beliebte Ausflugsziele für die Urlauber der Region dienen. Das Verteidigungsmuseum gibt Auskunft über die wehrhaften Traditionen des Bohuslän-Regiments vom 17. Jahrhundert bis 1992, das Skalbanksmuseum beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Naturerscheinung, das Bohuslänmuseum ist mit jährlich mehr als 300.000 Besuchern eines der größten schwedischen Regionalmuseen.
Von Ture Malmbergs Borg, einem Aussichtspunkt, der eine Burg werden sollte, reicht der Blick weit über die einzigartige Umgebung der Stadt. Zahlreiche Naherholungsgebiete im wald- und seenreichen Küstenhinterland laden nicht nur im Sommer zu Aktivurlaub ein, auch im Winter ist der Aufenthalt dort mit mehreren Skigebieten reizvoll.
Nach außen tritt die Stadt Uddevalla vor allem in kommunalen Angelegenheiten oft in Verbindung mit den benachbarten Städten Trollhättan und Vänersborg auf, sie bezeichnen sich dann als „Trestaden“ (Dreistadt), manchmal zusammen mit Lysekil auch als Fyrstaden.
Foto: © Uddevalla turistbyrå
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News
12.01.2012
Wintermarkt Jokkmokk Schweden 2012
Für Schweden-Urlauber, die ihren Winter-Urlaub in Nordschweden verbringen, ist der WIntermarkt in Jokkmokk ein ganz besonderes Erlebnis. Jedes Jahr Ende Januar/Anfang Februar treffen sich die Nordschweden in Jokkmokk, ihrer kulturellen Hauptstadt. Die schwedischen Sami kommen beim Wintermarkt in Jokkmokk zusammen, um mit Rentierfellen, Fleisch und Schneemobilen zu handeln, bei Joik-Gesängen zu feiern, traditionelle Geschichten zu erzählen und bei Rentierrennen zuzuschauen. Heutzutage ist der Wintermarkt in Jokkmokk aber auch ein Spiegel des modernen Lebens der Nordschweden und bietet Feriengästen guten Einblick in die Traditionen der Sami und Nordschweden.
21.12.2011
Shopping Schweden
Im Schweden-Urlaub gehen die Feriengäste neben anderen Freiaktivitäten auch sehr gern zum Shopping, zum Beispiel in die Altstädte Stockholms, Göteborgs und Malmös, die jetzt zum Weihnachtseinkauf reich geschmückt sind. Beim Einkaufen von Souvenirs hat Schweden Vieles zu bieten, angefangen bei kulinarischen Köstlichkeiten, über Mode und Textilhandwerk bis zu Kunsthandwerk. Ein typisch schwedisches Souvenir aus dem Schweden-Urlaub ist das rote Dalapferd (Dalahäst) aus der Provinz Dalarna. Aber auch schwedische und skandinavische Mode und vor allem Glas-Design stehen ganz weit oben auf den Souvenirlisten der Schweden-Urlauber.
29.11.2011
Polarlicht Schweden-Urlaub
Die Nordlichter bzw. das Polarlicht gehört mit zu den faszinierenden Seiten des Urlaubslands Schweden. Schweden, im besonderen Nordschweden, bietet beste Voraussetzungen, im Schweden-Urlaub das Polarlicht, auch Nordlicht bzw. Aurora borealis genannt, gut beobachten zu können.